Die Nationale Einheit für Katastrophenrisikomanagement hat offiziell die Einrichtung einer ständigen einheitlichen Kommandozentrale zur Bewältigung der El-Niño-Notlage bekannt gegeben.
UNGRD-Direktor Javier Pava erklärte, dass nach der Ankündigung des IDEAM zum El-Niño-Phänomen eine Strategie im Nationalen Rat für Katastrophenrisikomanagement verabschiedet wurde. Der Aktionsplan definiert konkrete Maßnahmen und Ressourcen, die bereits umgesetzt werden.
Zu den vorrangigen Maßnahmen gehört die Verringerung des Risikos von Wasserknappheit in 111 gefährdeten Gemeinden in 15 Departements, mit besonderem Schwerpunkt auf Bolívar, Boyacá, Cundinamarca, Córdoba und Santander. Das Wohnungsbauministerium und die CRA führen derzeit Notfallmaßnahmen durch.
Für den Agrarsektor wird das Landwirtschaftsministerium eine Strategie mit Investitionen von über 669 Milliarden Pesos umsetzen, um die Produktion und die Ernährungssicherheit zu schützen. Ab September wird Kolumbien für die Bekämpfung von Waldbränden über zwei Firehawk-Hubschrauber verfügen.