Videoschiedsrichter könnten Eckbälle überprüfen

Das International Football Association Board (Ifab) hat Vorschläge für erweiterte Befugnisse der Videoschiedsrichter beschlossen. Diese umfassen Überprüfungen falscher Eckballentscheidungen und fehlerhafter Kartenvergaben, sofern das Spiel nicht verzögert wird. Die Änderungen könnten bei der Fußball-WM 2026 und in der Bundesliga ab der nächsten Saison gelten.

Bei seinem jährlichen Geschäftstreffen in London hat das Ifab den nächsten Schritt zu neuen Regelungen für Videoschiedsrichter unternommen. Künftig sollen diese bei eindeutig falschen Eckball-Entscheidungen eingreifen können, ebenso bei Gelben Karten, die als zweite Verwarnung zu einer Gelb-Roten Karte führen, und bei Karten, die dem falschen Team zugeordnet wurden. Eine Bedingung ist, dass die Überprüfung, insbesondere bei Eckbällen, das Spiel nicht verzögert. Die Verbände können die Neuerung optional einführen.

Die Vorschläge sind noch nicht endgültig und bedürfen der Bestätigung durch die Generalversammlung des Ifab am 28. Februar in Hensol, Wales. Regeländerungen treten in der Regel zum 1. Juni in Kraft. Damit könnten die erweiterten VAR-Befugnisse bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada zum Einsatz kommen. In der Bundesliga wären sie ab der Saison 2026/27 möglich.

Zusätzlich zielen weitere Vorschläge auf eine Beschleunigung des Spiels ab. Die bestehende Acht-Sekunden-Regel für Torhüter in den Händen soll nun auch für Einwürfe und Torabstöße gelten, wobei der Schiedsrichter einen Countdown mit den Fingern anzeigt. Bei Auswechslungen müssen Spieler innerhalb von zehn Sekunden den Platz verlassen. Die Wartezeit für auf dem Platz behandelte Verletzte außerhalb des Feldes wird noch festgelegt.

Diese Initiativen stammen von der Technischen Kommission des Ifab aus dem Herbst letzten Jahres und gelten als wahrscheinlich umsetzbar. Das Ifab, das alle Weltfußballregeln festlegt, umfasst vier Fifa-Vertreter einschließlich Präsident Gianni Infantino sowie je einen Vertreter der Verbände aus England, Schottland, Wales und Nordirland.

Verwandte Artikel

IFAB delegates at Hensol Castle approving football rule changes for faster games, expanded VAR, and anti-racism measures before 2026 World Cup.
Bild generiert von KI

IFAB genehmigt Regeländerungen zur Beschleunigung von Spielen, Erweiterung des VAR und Bekämpfung von Rassismus vor WM 2026

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Der International Football Association Board (IFAB) hat mehrere Änderungen an den Spielregeln auf seiner 140. Jahrestagung im Hensol Castle in Wales am 28. Februar 2026 genehmigt. Inspiriert von Innovationen der Major League Soccer zielen die Updates auf Zeitverschwendung ab, klären Schiedsrichterentscheidungen, verbessern die VAR-Nutzung und führen Antidiskriminierungsmaßnahmen ein nach einer Rassismusvorwürfen in der Champions League. Die Änderungen treten am 1. Juli 2026 in Kraft, mit möglicher früherer Einführung für die FIFA-WM.

Die FIFA untersucht fortschrittliche Schiedsrichtertechnologien, einschließlich Bodycams und verbesserter Abseitswarnungen, für die WM 2026. Diese Innovationen bauen auf erfolgreichen Tests vom diesjährigen Club-WM in den USA auf. Offizielle betonen das Gleichgewicht zwischen technologischen Verbesserungen und den Traditionen des Sports.

Von KI berichtet

Der Vorschlag des ehemaligen Arsenal-Trainers Arsène Wenger zur Reform der Abseitsregel rückt voran, wobei die FIFA ihn der International Football Association Board vorlegen will. Die Änderung würde Angreifer als nicht abseits werten, wenn irgendein Körperteil mit dem letzten Verteidiger ausgerichtet ist, um knappe VAR-Entscheidungen zu reduzieren. Tests in Jugendwettbewerben laufen bereits und sorgen für Debatte über die Auswirkungen.

Die FIFA hat 14 Spieloffizielle aus Trinidad und Tobago sowie sechs aus Guyana in ihren internationalen Schiedsrichterpool für 2026 berufen, was das regionale Wachstum in der Elite-Schiedsrichtertätigkeit hervorhebt. Der Trinidad and Tobago Football Association lobte den Meilenstein als Beweis für disziplinierte Entwicklungsprogramme. Der guyanaische Verband feierte den Anlass mit einer Zeremonie zur Ehrung der Leistungen der Offiziellen.

Von KI berichtet

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat zu einer Überprüfung des Verbots russischer Teams im internationalen Fußball aufgerufen und argumentiert, es habe nur Frustration geschürt. Die Äußerungen, in einem Sky News-Interview gemacht, stießen auf scharfe Kritik ukrainischer Beamter, die die Kriegsopfer unter Athleten hervorhoben. Das russische Kreml begrüßte die Bemerkungen, während die Ukraine zur Aufrechterhaltung des Ausschlusses aufrief.

Die Europäische Kommission und der ukrainische Sportminister haben die Vorschläge des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino, das Verbot für russische Teams im internationalen Fußball aufzuheben, scharf kritisiert. Das Verbot, das 2022 nach der russischen Invasion in der Ukraine verhängt wurde, bleibt inmitten des laufenden Konflikts bestehen. Infantino argumentiert, die Ausgrenzung habe nur Frustration erzeugt, doch Gegner heben die menschlichen Kosten des Krieges hervor.

Von KI berichtet

Die Fifa plant demnach, die Club-WM ab 2029 auf 48 Teams auszuweiten, nach dem Erfolg der Ausgabe 2025. Die Uefa hat ihre Unterstützung für die Änderung signalisiert, was bessere Beziehungen zwischen den Verbänden markiert. Das Ziel ist, mehr europäische Klubs einzubeziehen, die das vorige Turnier verpasst haben.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen