ZF will Zeppelin-Zulage am Standort Friedrichshafen streichen

Der Vorstand des Autozulieferers ZF kündigte die übertarifliche Zeppelin-Zulage für Beschäftigte in Friedrichshafen. Rund 7500 Mitarbeiter könnten ab Mitte 2027 rund zehn Prozent ihres Bruttoeinkommens verlieren. Verhandlungen scheiterten am Montag.

Der Vorstand des zweitgrößten deutschen Automobilzulieferers will die nach Firmengründer Ferdinand Graf von Zeppelin benannte Zulage streichen. Die Vereinbarung wurde zur Jahresmitte 2027 gekündigt.

Nutzfahrzeugchef Andreas Moser und Personalchefin Lea Corzilius führten die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern. Diese Gespräche endeten am Montag ohne Ergebnis.

Am Dienstag kam es während der Betriebsversammlung in Friedrichshafen zum Eklat. Die Belegschaft äußerte großen Unmut über die geplanten Sparmaßnahmen.

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