Der Volkswagen-Konzern erwägt einen radikalen Stellenabbau von bis zu 100.000 Arbeitsplätzen weltweit. Dies geht aus internen Plänen hervor, die Konzernchef Oliver Blume dem Vorstand vorgelegt hat.
Bereits Ende 2024 hatte das Management einen Abbau von 50.000 Stellen bis Ende des Jahrzehnts bei Volkswagen, Audi und der Softwareeinheit Cariad vereinbart. Nun sehen die neuen Pläne vor, diese Zahl zu verdoppeln.
Laut Berichten des Handelsblatts und des Manager Magazins soll Blume dem Vorstand eine Matrix vorgelegt haben, die zeigt, in welchen Bereichen und an welchen Standorten Jobs schneller oder langsamer abgebaut werden könnten. Die exakte Zahl von 100.000 Stellen erscheint darin nicht direkt.
Vier deutsche Werke könnten komplett geschlossen werden, berichtete das Manager Magazin. Interne Zahlen zeigen, wie weit der Konzern mit dem bisherigen Abbau bereits gekommen ist.
Ein Kommentar warnt, dass reine Kostensenkungen nicht ausreichen, um Kunden zurückzugewinnen. Blume brauche die Unterstützung aller Machtzentren im Konzern für eine zentrale Entscheidung.