Die Bundesregierung hat das Fregatten-Projekt F126 eingestellt. Dies wirkt sich auf die Prognose des Rüstungskonzerns Rheinmetall für das zweite Quartal aus.
Die Bundesregierung stellte das Projekt aufgrund einer Kostenexplosion auf fast 18 Milliarden Euro und massiver Verzögerungen ein. Ursprünglich waren zehn Milliarden Euro geplant, wie Verteidigungsminister Boris Pistorius mitteilte.
Rheinmetall teilte am Donnerstag mit, dass das Ziel eines Auftragsvolumens von 20 Milliarden Euro im zweiten Quartal nicht erreicht werde. Stattdessen werde das Gesamtvolumen ein niedriges zweistelliges Milliarden-Euro-Niveau erreichen.
Das geplante Umsatzwachstum von über 60 Prozent im Quartal werde voraussichtlich getroffen. Der Konzern prüft weitere Auswirkungen auf die Jahresprognose und wird am 6. August ein Update geben. Mögliche Umsatzauswirkungen im laufenden Jahr könnten bis zu 300 Millionen Euro betragen.