Der Aufsichtsrat des Automobilkonzerns hat am Donnerstag den Umbauplan von Vorstandschef Oliver Blume gebilligt. Eine Entscheidung über mögliche Werksschließungen wurde jedoch vertagt.
Am Donnerstag legte Oliver Blume dem Aufsichtsrat den weitreichendsten Konzernumbau seit dem Tarifkompromiss von 2024 vor. Die Pläne sehen schärfere Kostenziele, schlankere Strukturen und weiteren Arbeitsplatzabbau vor, um die Marge trotz schwächelnden Fahrzeugabsatzes zu halten.
Hunderte Mitarbeiter protestierten vor dem Markenhochhaus in Wolfsburg mit Pfeifen und Sirenen. Betriebsratschefin Daniela Cavallo und IG-Metall-Chefin Christiane Benner warnten vor einer "verdammt schweren Zeit" und bereiteten die Belegschaft auf Konflikte vor.
Die besonders umstrittenen Fragen zu Werksschließungen wurden zunächst vertagt. Die Stimmung in der Belegschaft gilt als extrem schlecht, da das Management Stellen abbaut, um Kostenvorgaben zu erreichen.