Die Stadt Bad Bramstedt fordert von ihrer ehemaligen Bürgermeisterin Verena Jeske 500.000 Euro Schadensersatz. Grund ist der Misserfolg beim Bau der Kita Wirbelwind. Es stellt sich die Frage, ob sie einen Bauträgervertrag grob fahrlässig unterzeichnet hat.
Die Stadt Bad Bramstedt in Schleswig-Holstein hat Klage gegen ihre Ex-Bürgermeisterin Verena Jeske erhoben. Sie verlangt 500.000 Euro Schadensersatz nach dem Fiasko beim Bau der Kita Wirbelwind. Das Projekt scheiterte, und nun wird untersucht, ob Jeske einen Bauträgervertrag grob fahrlässig abgeschlossen hat.
Laut Berichten unterzeichnete Jeske den Vertrag, der zu erheblichen finanziellen Verlusten für die Stadt führte. Die Kita Wirbelwind sollte ein neues Kindergarten-Projekt werden, das jedoch pleiteging. Die Stadt argumentiert, dass grobe Fahrlässigkeit vorliegt, was eine Rückforderung des Schadens ermöglichen könnte.
Ob die Forderung erfolgreich sein wird, ist ungewiss. Gerichte müssen prüfen, ob die Vorwürfe haltbar sind. Jeske hat sich bisher nicht öffentlich geäußert. Dieser Fall wirft ein Licht auf die Verantwortung von Amtsträgern bei Großprojekten.