Eine Familie aus Bahia wurde aus einem Air-France-Flug von Paris nach Salvador entfernt, nachdem es zu einem Streit um einen defekten Sitz in der Business Class gekommen war. Der Vorfall ereignete sich am 14. Januar 2026 am Flughafen Charles de Gaulle und führte zu einem Polizeieinsatz. Sie beanspruchen einen Verlust von R$100.000 und planen, die Fluggesellschaft zu verklagen.
Am 14. Januar 2026 geriet eine Familie aus Bahia in einen Vorfall auf einem Air-France-Flug, der von einer Boeing 777-200ER von Paris nach Salvador durchgeführt wurde. Sie hatten 1.600 € für ein Upgrade in die Business Class mit 28 Sitzen bezahlt. Am Sitz 7L stellte ein Passagier fest, dass er defekt war und von einer anderen Person belegt, und wurde nur ein Platz in der Premium Economy angeboten, mit weniger Platz (58 cm weniger zwischen den Sitzen) und ohne vollständige Umklappfunktion zu einem Bett. Die Familie stellte das Personal infrage, was zu einer hitzigen Auseinandersetzung führte. Der Kapitän griff ein und stellte ein Ultimatum, ob sie die Herabstufung akzeptieren würden oder nicht. Bei der Pattsituation wurde die Polizei gerufen, und die Gruppe wurde am Mittwochmorgen vom Flug entfernt, kurz vor dem Start vom Flughafen Charles de Gaulle. Ohne Hilfe von Air France kaufte die Familie neue Tickets bei einer anderen Airline und stieg erst am nächsten Tag, Donnerstag, ein. Sie melden einen Verlust von R$100.000 und teilten dem Portal BNews mit, dass sie die Airline verklagen werden. Aeroin hat Air France um Stellungnahme gebeten, wartet aber noch auf eine Antwort. Eine Herabstufung geschieht durch Überbuchung, betriebliche Probleme oder beschädigte Sitze, wie in diesem Fall. Laut Passagierrechten konnten sie die Herabstufung akzeptieren und später gerichtliche Wiedergutmachung verlangen oder ablehnen und Unterkunft, Mahlzeiten und Transport zum nächsten Flug erhalten. Der Vorfall unterstreicht Bedenken hinsichtlich Überbuchung und Verbraucherschutz in der Luftfahrt.