CUT drängt Regierung, sich der 16-%-Erhöhung des Mindestlohns anzunähern

Die Central Unitaria de Trabajadores (CUT) bewertete den Vorschlag des Innenministers Armando Benedetti für eine 12-%-Erhöhung des Mindestlohns 2026 positiv, drängte die Regierung jedoch, sich den von Gewerkschaften geforderten 16 % anzunähern. CUT-Präsident Fabio Arias richtete diesen direkten Appell an Präsident Gustavo Petro. Die Verhandlungen laufen weiter mit Schlüsseldaten vom 22. bis 30. Dezember.

Die Debatte über den kolumbianischen Mindestlohn für 2026 schreitet voran inmitten abweichender Positionen von Gewerkschaften, Unternehmen und Regierung. Am 17. Dezember 2025 kündigte Innenminister Armando Benedetti in einem Interview bei RCNs La FM an, dass die Regierung eine Erhöhung über 12 % per Dekret beschließen könnte, was eine positive, aber bedingte Reaktion der CUT auslöste.

CUT-Präsident Fabio Arias würdigte Benedettis Vorschlag, betonte jedoch die Notwendigkeit, sich dem 16 %-Ziel anzunähern. „Von der Central Unitaria de Trabajadores aus scheint uns das eine gute Ankündigung zu sein, aber wir beharren weiter darauf, insbesondere gegenüber denen, die letztlich die Entscheidung treffen, Präsident Gustavo Petro, uns so nah wie möglich an 16 % heranzubringen“, sagte Arias. Er fügte hinzu, dass eine 16-%-Erhöhung „exzellente Nachrichten für die kolumbianischen Arbeitnehmer“ wäre und den Mindestlohn auf 1.650.680 $ plus 232.000 $ Transportzuschlag bringen würde.

Arbeitsminister Antonio Sanguino setzte derweil auf Einigung durch Konzertierung. Er gab bekannt, dass nach dem Scheitern der Treffen bis zum 15. Dezember eine neue 48-Stunden-Frist eröffnet wurde, um Vorbehalte einzureichen und Gespräche fortzusetzen. Die Arbeitsverbände halten an ihrer 16-%-Forderung fest, während Arbeitgeber 7,21 % vorschlagen, was den Mindestlohn auf 1.525.598 $ mit 214.420 $ Zuschlag bringen würde.

Sanguino merkte an, dass bei fehlendem Konsens die Erhöhung wie in Vorjahren vor dem 30. Dezember per Dekret festgelegt würde. Benedetti deutete eine mögliche Überraschung über 12 % an, die sich der Gewerkschaftsposition annähert. Beide Seiten zeigen Verhandlungsbereitschaft, ohne bisher nachzugeben.

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