Nach festgefahrenen Verhandlungen hat Arbeitsminister Antonio Sanguino bestätigt, dass die Mindestlohn-Erhöhung für 2026 —die nun Präsident Gustavo Petros 'vitalen Mindestlohn' für Familienlebenshaltungskosten einbezieht— am 29.-30. Dezember angekündigt und bis 31. Dezember per Dekret verkündet wird, gemäß ILO-Standards.
In den laufenden Verhandlungen zum Mindestlohn 2026 —bei denen Gewerkschaften 16 % fordern und Arbeitgeber 7,21 % bieten, mit früheren Regierungshinweisen über 12 %— hat Präsident Gustavo Petro am 23. Dezember angekündigt, dass die Erhöhung den vitalen Familienkorb berücksichtigen wird, der Lebensmittel, Wohnen, Gesundheit, Bildung, Transport, Kleidung und mehr umfasst, um ein würdevolles Leben nach ILO-Richtlinien zu gewährleisten.
Sanguino spezifizierte die Ankündigung zwischen 29.-30. Dezember, mit Dekret vor dem 31. Dezember. Die Entscheidung berücksichtigt Inflation, Produktivität und Petros vitalen Lohn, eine Premiere. Die ILO empfiehlt evidenzbasierte Methoden, wie die aktualisierte Enph-Umfrage 2016-2017, die 2,9 Mio. $ monatlich für eine Viererfamilie schätzt.
Historischer Kontext: Löhne stiegen unter Petro (2023-2025) um 17,7 % gegenüber -1,4 % zuvor. Aktueller Lohn: 1.423.500 $ (nach 16 % 2023 auf 1.160.000 $; 12,07 % 2024 auf 1.300.000 $; 9,54 % 2025).