Dr. Michelle Meiring, die Paedspal 2016 gründete, um Palliativversorgung für Kinder mit unheilbaren Krankheiten anzubieten, tritt nach 10 Jahren als CEO zurück, um sich vollzeitlich ihrer Arbeit an der University of Cape Town zu widmen. Sie blickte auf ihre Karriere zurück, von der HIV/Aids-Pandemie bis zu aktuellen Initiativen. Meiring kündigte ein neues Pädiatrisches Palliativzentrum für Exzellenz in Kapstadt an, das mit 50 Millionen Rand von Cipla South Africa finanziert wird.
Dr. Michelle Meiring begann ihre Karriere als Kinderärztin in Johannesburg während des Höhepunkts der HIV/Aids-Pandemie in Südafrika und schloss ihre Facharztausbildung zwischen 1998 und 2002 ab. Ein Schlüsselerlebnis hatte sie am Chris Hani Baragwanath Hospital, wo sie einen vier Monate alten Säugling mit fortgeschrittenem HIV betreute, der kurz vor Ende ihrer Schicht verstarb. 'Ich erkannte, wie entmenschlicht ich geworden war', sagte sie, was sie dazu veranlasste, Palliativmedizin am Houghton Hospice zu erlernen. Sie gründete ihre erste NGO, Children’s Homes Outreach Medical Programmes (Chomp), und später Big Shoes, das 2008 Zweigstellen in Durban und 2009 in Kapstadt eröffnete. Big Shoes wurde nach Betrug durch einen neuen CEO geschlossen, aber Meiring sicherte sich Finanzmittel des Mapula Trust, um 2016 Paedspal zu gründen. Die Krankenschwester Manda Kanka, die 2018 dazu stieß, lobte Meiring als 'wunderbare Lehrerin' und merkte die verbesserte Symptomkontrolle bei Kindern an. Meirings Fallzahlen haben sich von 60 % HIV-Fällen hin zu seltenen Krankheiten und neurologischen Leiden wie Zerebralparese verschoben. Sie trug zum südafrikanischen National Policy Framework and Strategy on Palliative Care (2017-2022) bei, das inzwischen ohne Erneuerung ausgelaufen ist. 'Südafrika verbessert sich... aber wir haben noch viel Arbeit vor uns', sagte sie. Nach ihrem Rücktritt bei Paedspal wird Meiring das Diplomprogramm für pädiatrische Palliativmedizin an der UCT in Vollzeit leiten und das neue Exzellenzzentrum vorantreiben, in Partnerschaft mit der UCT, der Rohan Bloom Foundation, dem St. Jude Children’s Research Hospital und dem Cicely Saunders Institute. 'Cipla South Africa... stellt uns 50 Millionen Rand zur Verfügung, um ein Gebäude zu sichern', erklärte sie.