Die FIA hat das kontroverse Ende des Formel-1-Grand-Prix von Großbritannien auf einen Softwarefehler bei der Nachrichtenübermittlung der Rennleitung zurückgeführt. Das Problem führte dazu, dass das Safety-Car für die letzte Runde auf der Strecke blieb, anstatt einen Neustart zu ermöglichen.
Nachdem Max Verstappen sechs Runden vor Schluss in Silverstone verunfallt war, wurde das Safety-Car auf die Strecke geschickt. Überrundete Fahrzeuge durften sich gemäß den Standardverfahren in der vorletzten Runde zurückrunden.
Die FIA-Regeln schreiben eine volle Runde nach dem Abschluss des Zurückrundungsprozesses vor, was die letzte Rennrunde gewesen wäre. Aufgrund des Fehlers wurde jedoch kurzzeitig „Safety Car in this lap“ angezeigt, bevor die Anzeige acht Sekunden später auf „Safety Car deployed“ umsprang.
Charles Leclerc sicherte Ferrari den Sieg ohne einen Neustart. George Russell wurde Zweiter für Mercedes, während gegen Lewis Hamilton, der an der Box war, wegen eines früheren Verstoßes unter gelber Flagge noch ermittelt wird.
Die Stellungnahme der FIA bestätigte, dass Artikel B5.13.5 korrekt befolgt wurde und die fehlerhafte Meldung auf einen Softwarefehler zurückzuführen war.