Der kolumbianische Verband der Logistikagenten im internationalen Handel (Fitac) hat vor anhaltenden Störungen der Plattformen der nationalen Steuer- und Zollbehörde (Dian) gewarnt, die den Außenhandel in Kolumbien beeinträchtigen. Die Probleme begannen am 27. Dezember nach Wartungsarbeiten und halten trotz der Ankündigung der Dian vom 2. Januar 2026, dass sich die Lage normalisiert habe, weiter an.
Fitac meldete seit Ende Dezember Unterbrechungen, Blockaden und Verzögerungen in den Systemen der Dian. Laut dem Verband gehen diese Störungen über routinemäßige Probleme hinaus und beeinträchtigen den logistischen Fluss des Außenhandels. Miguel Ángel Espinosa, Präsident von Fitac, drängte die Dian dazu, die Krise, die den Importsektor belastet, zu lösen. Der Verband dokumentierte die Probleme und informierte die Behörde mit Nachweisen über deren Auswirkungen auf die Prozesse. Während die Dian die Situation anerkannte und die Betreiber anwies, für jeden Fehler einen zentralen Punkt für technologische Lösungen (PST) zu registrieren, bewertete Fitac dies als unzureichend für ein systemisches Problem. Die Gruppe argumentierte, dass dies einen unverhältnismäßigen administrativen Aufwand schaffe. Fitac äußerte Bedenken hinsichtlich einer möglichen Verschlechterung der Ausfälle an arbeitsfreien Tagen mit reduzierter Personalverfügbarkeit. Die Organisation beschrieb die Situation als ein Ereignis höherer Gewalt, das die fristgerechte Erfüllung von Zollverpflichtungen ohne Verschulden der Agenten verhindere. Der Verband forderte grundlegende Reparaturen an der technologischen Infrastruktur sowie spezielle Notfallprotokolle. Die Gruppe bekräftigte ihre Rolle als Vermittler gegenüber der Dian, um allgemeine Maßnahmen voranzutreiben, und drückte ihr Vertrauen in institutionelle Entscheidungen aus, um einen reibungslosen Ablauf des kolumbianischen Außenhandels wiederherzustellen.