GameStop hielt digitale Spiele für eine vorübergehende Phase, sagt GDC-Redner

Der ehemalige Impulse-Schöpfer Larry Kuperman enthüllte auf der diesjährigen GDC, dass GameStop den digitalen Spielevertrieb einst als flüchtigen Trend betrachtete. Der Einzelhändler, der die Plattform 2011 erwarb, stellte sie bis 2014 ein, obwohl sie anfangs als Konkurrent zu Steam vielversprechend war. Kuperman berichtete, wie die Unternehmensführung damals massiv auf physische Geschäfte setzte.

Larry Kuperman, ein ehemaliger Business Developer bei Stardock und Schöpfer des digitalen Shops Impulse, sprach auf der Game Developers Conference 2026 über die frühere Fehleinschätzung von GameStop. Impulse startete im Juni 2008 als direkter Konkurrent zu Valves Steam, das damals mit Titeln wie BioShock und Team Fortress 2 an Bedeutung gewann. Laut Kuperman, wie von PC Gamer berichtet, unterstützten große Publisher Impulse und positionierten es kurzzeitig als brauchbare Alternative für PC-Spiele. Stardock, bekannt für Galactic Civilizations und Sins of a Solar Empire, entwickelte die Plattform, bevor GameStop sie 2011 kaufte und Kuperman zum Leiter des elektronischen Vertriebs ernannte. Er erwartete eine langfristige Aufgabe, doch das damalige Management von GameStop tat digitale Verkäufe als eine 'vorübergehende Phase' ab und prognostizierte eine starke Rückkehr zum stationären Handel. Kuperman parodierte deren Sichtweise: 'Ich habe die Zukunft gesehen, sie sieht genauso aus wie die 1950er Jahre.' Im April 2014 schloss GameStop Impulse vollständig, was dazu führte, dass gekaufte Spiele über sieben Jahre lang nicht zugänglich waren. Diese Haltung steht in krassem Gegensatz zur heutigen Realität, da GameStop seit 2024 mehr als 1.300 Filialen geschlossen hat – darunter 727 im Jahr 2025 und Hunderte im Januar 2026.

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