Der Generalinspekteur der Polizei, Douglas Kanja, hat bekräftigt, dass das Rahmenwerk für sofortige Bußgelder im kenianischen Straßenverkehr im ganzen Land weiterhin voll einsatzbereit ist. Diese Aktualisierung wurde während eines Treffens des National Council on the Administration of Justice (NCAJ) vor dem Hintergrund öffentlicher Unklarheiten durch laufende Gerichtsverfahren bekannt gegeben. Beamte betonten, dass die Durchsetzung gemäß dem Verkehrsgesetz mit Unterstützung mehrerer Behörden fortgesetzt wird.
Der Direktor der Kriminalpolizei, Mohamed Amin, überbrachte diese Mitteilung im Namen von Kanja bei der 38. Sitzung des NCAJ-Rates, die von der Obersten Richterin Martha Koome geleitet wurde. Das Rahmenwerk wird gemeinsam von der National Transport and Safety Authority (NTSA), dem National Police Service, dem Büro des Director of Public Prosecutions und der Justiz gemäß den Abschnitten 117 und 117A des Verkehrsgesetzes umgesetzt.
Kanja erklärte, dass der National Police Service die Durchsetzung weiterhin durch die Sicherung von Beweismitteln, die Erleichterung von Ermittlungen und die Überweisung strittiger Verstöße an die Gerichte unterstützen werde. Er forderte eine stärkere behördenübergreifende Koordinierung, um das Rahmenwerk mit den Schutzmaßnahmen eines ordnungsgemäßen Verfahrens in Einklang zu bringen.
Autofahrer berichteten von sofortigen Bußgeldern wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen, unter anderem auf dem Abschnitt Thika Road–Safari Park. Eine Petition vor dem High Court in Murang'a ficht eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h auf einem Teil des Nairobi-Embu Highway an, doch NTSA-Generaldirektor Nashon Kondiwa stellte klar, dass sich das Verfahren nur auf den umstrittenen Abschnitt beziehe.