Das Kenya National Bureau of Statistics veröffentlichte am Dienstag seinen „Remittances Household Survey Report 2025“, der Zuflüsse in Höhe von insgesamt 931,8 Milliarden KES im Zeitraum von Juni 2024 bis Mai 2025 belegt. Auf die Vereinigten Staaten entfielen 43,5 Prozent des Gesamtbetrags. Der Großteil der Gelder floss eher in den privaten Konsum als in Investitionen.
Der Bericht ergab, dass 848,3 Milliarden KES als Bargeldüberweisungen und 83,5 Milliarden KES als Sachleistungen eingingen. Lebensmittel und Haushaltswaren absorbierten 73,1 Prozent der Gelder, während 31,4 Prozent für Bildung und 23,9 Prozent für medizinische Ausgaben aufgewendet wurden. Lediglich 8 Prozent flossen in die Landwirtschaft und 2,2 Prozent in Immobilien.
Frauen erhielten 60,3 Prozent der Rücküberweisungen. Die Umfrage verzeichnete im gleichen Zeitraum zudem Abflüsse in Höhe von 41,1 Milliarden KES. Hohe Transaktionskosten wurden von 67,3 Prozent der Befragten als größte Herausforderung genannt.
Ein separater Abschnitt zur Rückwanderung zeigte, dass 59,2 Prozent der 50.465 zurückgekehrten Emigranten aufgrund von Vertragsausläufen nach Hause zurückkehrten. Die Vereinigten Staaten trugen 405 Milliarden KES bei und leisteten damit einen Beitrag zur Stützung des Kenia-Schillings.