Neue Hypothekenregeln erschweren Sanierungen für Haushalte mit geringem Eigenkapital

Am 1. April steigt die Hypothekenobergrenze auf 90 Prozent, aber zusätzliche Kredite nach dem Kauf sind auf 80 Prozent des Hauswerts begrenzt. Zwei Wohnökonomen warnen, dass dies junge Menschen, Geringverdiener und Familien trifft, die ihre Häuser renovieren müssen. Die Regeln riskieren Diskriminierung und Verzögerung notwendiger Wartung.

Die Regierung führt neue Hypothekenregeln ein, um Überkonsum zu bekämpfen und Haushalte daran zu hindern, Häuser als Sicherheit für Käufe wie Autos zu nutzen. Im Vorschlag steigt die allgemeine Hypothekenobergrenze bei Hauskäufen am 1. April von 85 auf 90 Prozent. Zusätzliche Kredite nach dem Kauf sind jedoch auf maximal 80 Prozent des Hauswerts beschränkt, und eine Neubewertung aufgrund von Preisanstiegen ist erst nach fünf Jahren möglich, es sei denn, es tritt eine wesentliche Änderung ein. Die Experten weisen darauf hin, dass es keine empirischen Belege dafür gibt, dass Schweden Häuser häufig als Sicherheit für reinen Konsum nutzen. Stattdessen führen ungesicherte Kredite oft zu finanziellen Problemen. Die neuen Regeln könnten Haushalte, die Renovierungen benötigen, zwingen, teurere ungesicherte Kredite aufzunehmen oder bestehende Kredite über Jahre abzuzahlen, bevor weitere Hypotheken möglich sind. Ein Beispiel verdeutlicht die Auswirkungen: Zwei vergleichbare Haushalte kaufen identische Häuser. Haushalt A zahlt 6 Millionen SEK für eines in Topzustand und leiht 5,4 Millionen. Haushalt B zahlt 5,8 Millionen für eines, das ein Dachrenovierung von 200.000 SEK benötigt, und leiht 5,22 Millionen. Um die Renovierung mit einer Hypothek zu finanzieren, muss Haushalt B auf 4,64 Millionen SEK abbezahlen, eine Reduktion um 780.000 SEK, was bei 2 Prozent Tilgung 7,5 Jahre dauert. Dies schafft ungerechte Behandlung basierend auf Renovierungsbedarf. Die Regeln betreffen vor allem Haushalte mit geringem Eigenkapital wie junge Familien und solche mit Migrationshintergrund und können Wartung verzögern mit Risiken für Schäden. Sie behindern auch Energieeffizienzmaßnahmen gemäß EU-Richtlinien und dem Zweck des ROT-Abzugs und wirken sich negativ auf den Bausektor aus. Eine Alternative wäre, ungesicherte Renovierungskredite in Hypotheken bis 90 Prozent gegen Belege umzuwandeln, um negative Effekte zu mindern.

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