Französische Haushaltskrise 2026: Bercy-Treffen schließt LFI und RN von Haushaltskompromiss aus

In der anhaltenden französischen Haushaltskrise 2026, nach dem Scheitern des gemeinsamen parlamentarischen Ausschusses im Dezember 2025 und der Annahme eines temporären Sondergesetzes, treffen sich Vertreter der großen Parlamentsgruppen – ohne La France insoumise (LFI) und Rassemblement national (RN) – am 6. Januar in Bercy. Unter Leitung der Ministerin Amélie de Montchalin und des Ministers Roland Lescure zielt die Sitzung auf zentrale Blockaden ab, um bis Monatsende einen vollständigen Haushalt zu ermöglichen.

Das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen kündigte am 5. Januar an, dass Vertreter der Parlamentsgruppen ohne RN und LFI am Dienstag, dem 6. Januar, um 17 Uhr in Bercy zusammenkommen. Dieses Treffen, das von der Ministerin für öffentliche Haushalte Amélie de Montchalin und dem Wirtschaftsminister Roland Lescure mitgeleitet wird, vereint die Gruppen, um die Hauptblockaden nach dem Scheitern des gemeinsamen parlamentarischen Ausschusses (CMP) am 19. Dezember 2025 zu lösen.

Dieses Patt führte dazu, dass das Parlament Ende 2025 ein Sondergesetz verabschiedete, um die Kontinuität der Staatdienste zu gewährleisten, während erste Konsultationen des Premierministers Sébastien Lecornu Kompromisse suchten. Lecornu fordert einen Deal bis Ende Januar, vor der Rückkehr des Gesetzentwurfs zum Finanzausschuss der Nationalversammlung am 8. Januar.

Tagesordnungspunkte umfassen Steuermaßnahmen (Einkommenssteuerskala, Vermögenssteuer, Körperschaftssteueraufschlag, Stempelsteuer, Plastiksteuer) und Ausgaben (France 2030, Aktivitätsprämie, Überseegebiete, Landwirtschaft, Grünfonds, Universitäten/Forschung, Kommunalverwaltungen, Staatsbesetzung/Gehälter). Bercy strebt an, Positionen abzustimmen, Kompromisse zu schmieden, das Sondergesetzregime zu beenden und die öffentliche Handlung mit gesicherten Investitionen wiederzubeleben.

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