Ein sozialistisches Gesetzesvorhaben zur Verbesserung der Bedingungen für 145.000 Schülerhilfen bei Behinderung wurde am 7. Januar vom Senat abgelehnt. Der Vorschlag zielte auf Beamtenstatus der Kategorie B für diese mehrheitlich weiblichen Beschäftigten ab. Gewerkschaften und Kollektive bedauern das Scheitern nach jüngster Mobilisierung.
Am 7. Januar lehnte eine Mehrheit der Senatoren ein sozialistisches Gesetzesvorhaben ab, das von Marie-Pierre Monier aus Drôme eingebracht wurde. Es wurde im sozialistischen Parlamentsslot diskutiert und von der Pariser Senatorin Colombe Brossel mitverfasst. Der Text zielte darauf ab, den AESH – Schülerhilfen bei Behinderung – den Beamtenstatus der Kategorie B zu verleihen. Dies hätte eine Vollzeitvergütung und eine anfängliche Ausbildung umfasst. Die AESH bilden die zweitgrößte Personalgruppe im französischen nationalen Bildungssystem mit insgesamt 145.000 Beschäftigten, davon 94 % Frauen. Sie unterstützen über 355.000 behinderte Schüler von der Primar- bis zur Sekundarstufe, basierend auf Bewertungen der départementsweisen Häuser für behinderte Personen. Die Forderung wird seit Langem von Bildungsgewerkschaften und AESH-Kollektiven erhoben und wurde am 16. Dezember 2025 an einem nationalen AktionsTag wiederholt. Colombe Brossel erklärte: „Die senatsrechtliche Rechte und die Regierung wollten nicht, dass AESH eine feste Beamtenstelle erhalten. Aber morgen früh müssen wir diese Abstimmung in unseren Territorien verantworten.“ Das Scheitern des Vorhabens unterstreicht Spannungen in den Bemühungen um inklusive Bildung in Frankreich, wo diese Helfer eine entscheidende Rolle spielen, ohne vergleichbare gesetzliche Anerkennung.