Die Geschäfte im Habana-Libre-Hotel in Havanna haben vorübergehend geschlossen, mit einem Schild, das ankündigt, sie würden nur in US-Dollar wiedereröffnen, was den anhaltenden Dollarisierungs-Trend in der kubanischen Wirtschaft unterstreicht.
Im Herzen von El Vedado zeigen die Geschäftsarkaden im Habana-Libre-Hotel ein improvisiertes Schild, das auf dem Glas klebt: „Closed. To be reopened soon in USD“. Dieser Schritt, berichtet von Natalia López Moya von 14ymedio, schließt die Nutzung der nationalen Währung, des kubanischen Pesos, aus und signalisiert eine neue Phase in der Entwicklung dieser Räume. Der Einkaufskomplex, einst glamourös und exklusiv, hat Phasen erheblicher Abnutzung durchlitten, mit leeren Korridoren und versiegelten Haupteingängen. Er wendet sich nun dem Verkauf in Fremdwährungen zu, einem Weg, der diejenigen, die ausschließlich auf Pesos angewiesen sind, an den Rand drängt. Die Dollarisierung in Kuba verändert nicht nur die Zahlungsmethoden, sondern hebt auch die Standards der Betriebe: erneuertes Licht, effiziente Klimaanlage, frische Mitarbeiteruniformen und hochwertigere Waren. Bei der Wiedereröffnung werden Lecks in den Korridoren behoben werden, das schmutzige Pappe, das einst Pfützen abdeckte, entfernt und der anhaltende muffige Geruch vertrieben. Dieser Trend verdeutlicht, wie in der heutigen Kuba Reparaturen und Erneuerungen vor allem durch den US-Dollar kommen, verkörpert in Scheinen mit Washington oder Lincoln. Die hastige Entscheidung ohne Logos oder Stempel spiegelt den improvisatorischen Charakter der wirtschaftlichen Entscheidungen der Nation wider.