Diese 12 lost places in Deutschland sind spannende zeugen der vergangenheit

In Deutschland gibt es zahlreiche vergessene Orte, die von verfallenem Glanz und bewegter Geschichte zeugen. Ein Überblick stellt 12 besonders faszinierende Lost Places vor, von Bunkern und Heilstätten bis zu Burgruinen und Industrieanlagen. Diese Stätten bieten Einblicke in vergangene Epochen und ziehen Abenteuerlustige und Geschichtsinteressierte an.

Die Lost Places in Deutschland faszinieren durch ihren Verfall und die Geschichten, die sie bergen. Der Von-der-Heydt-Turm in Wuppertal, 1892 eingeweiht und seit 1978 geschlossen, ragt 20 Meter hoch als Renaissance-Denkmal im Wald. Auf Helgoland diente die Oberland-Bunkeranlage in der NS-Zeit als Festung; 1945 suchten 2000 Menschen Schutz vor britischen Bombern und überlebten zwei Tage in 18 Metern Tiefe. Heute ist sie Teil des Museums mit Führungen.

Das Schlosshotel Waldlust in Freudenstadt im Schwarzwald war in den 1930er-Jahren ein Nobelhotel für die High Society, wurde im Zweiten Weltkrieg zum Lazarett und ist nun von Spukgeschichten umwoben, mit verstaubten Möbeln und angeblichen Geistererscheinungen. Die Beelitz-Heilstätten nahe Berlin, Ende des 19. Jahrhunderts als Lungenheilanstalt gegründet, dienten in den Weltkriegen als Militärlazarett und bieten Führungen durch verlassene Chirurgie und Wäscherei.

Das Freisebad in Görlitz, 1887 von Walter Freise errichtet und 1996 geschlossen, war das größte Bad der Stadt und diente als Kulisse für Wes Andersons 'Grand Budapest Hotel'. Der Geisterbahnhof Olympiastadion in München, für die Olympischen Spiele 1972 gebaut, wurde 1988 nach einem Unfall stillgelegt und wird von der Natur zurückerobert, inklusive seltener Pflanzen.

Im Neandertal drapierte Autohändler Michael Fröhlich 50 Oldtimer aus den 1950er-Jahren in einem 20.000 Quadratmeter großen Waldstück, das sonntags für 10 Euro besucht werden kann. Das alte Polizeipräsidium in Frankfurt steht seit 2002 leer und bietet Taschenlampenführungen bis 2026. Die Schlossruine Dwasieden auf Rügen, im 19. Jahrhundert von Adolph von Hansemann erbaut, wurde nach dem Krieg gesprengt.

Wünsdorf bei Berlin, die 'verbotene Stadt', war Militärgelände vom Ersten Weltkrieg bis zur Sowjetzeit. Die Lungenheilstätte Grabowsee in Brandenburg, mit 420 Betten für Tuberkulosekranke, diente als Sowjetlazarett und Filmkulisse für 'Monuments Men' und 'Heilstätten'. Das Kraftwerk Vockerode in Sachsen-Anhalt, 1998 geschlossen, ist als Industrieruine nur von außen zugänglich.

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