Volaris und Viva Aerobus haben das dringende Software-Update auf ihren Airbus-A320-Flugzeugen abgeschlossen, wie die Bundesbehörde für Zivilluftfahrt berichtet. Die Maßnahme behebt einen Fehler im Flugsteuerungssystem, der durch Sonneneinstrahlung verursacht wurde. Die Airlines bestätigen, dass der Betrieb ohne größere Störungen zur Normalität zurückkehrt.
Airbus hat einen Vorfall im Flugsteuerungsprogramm seiner A320-Familie festgestellt, verursacht durch intensive Sonneneinstrahlung, die wesentliche Daten korrumpiert hat. Dies betraf eine beträchtliche Anzahl von Flugzeugen, geschätzt auf rund 6.000 nach Angaben aus der Branche. Das Problem wurde nach einem JetBlue-Flug am 30. Oktober von Cancún nach Newark bekannt, der in Tampa, Florida, notlanden musste, mit Kontrollverlust und leichten Verletzungen.
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) forderte ein Update von Airbus an, das per Operator Alert Transmission ausgegeben wurde. In Mexiko überwachte die Bundesbehörde für Zivilluftfahrt (AFAC) den Prozess bei 90 Volaris-Flugzeugen und 93 von Viva Aerobus, Modelle A319, A320 und A321. Die Updates wurden samstags erfolgreich abgeschlossen, so die AFAC, mit geplanten Aktivitäten und ohne nennenswerte Auswirkungen auf den nationalen Betrieb.
Volaris bestätigte: „Alle unsere Flugzeuge wurden erfolgreich mit der neuen Airbus-Software aktualisiert und alle unsere Flüge laufen in vollständiger Normalität.“ Zunächst warnte die Airline vor Streichungen und Verspätungen von 48 bis 72 Stunden, doch rascher Fortschritt minimierte die Auswirkungen. Ein Airbus-Sprecher merkte an, dass 85 % der Flugzeuge nur eine kurze Softwareänderung benötigen, während 15 % umfangreichere Maßnahmen erfordern. Die AFAC wird die Überwachung fortsetzen, um den Betriebssicherheit Vorrang zu geben.