Audi-Chef sieht keine Probleme mit V8-Motoren in der Formel 1

Audi-Vorstandsvorsitzender Gernot Döllner hat sich offen für V8-Motoren in der Formel 1 unter künftigen Reglements gezeigt und betont, dass Effizienz und Nachhaltigkeit wichtiger seien als die Zylinderanzahl.

Döllner äußerte sich dazu in einem Interview mit Motorsport.com und Autosport. Er verwies auf den kürzlich vorgestellten Hybridsportwagen Nuvolari von Audi, der über einen V8-Motor verfügt, als Beweis dafür, dass das Unternehmen keine Einwände gegen diesen Motorentyp habe. Die Äußerungen fallen in eine Zeit laufender Gespräche über den nächsten Reglementzyklus der Formel 1, der offiziell für 2031 geplant ist, aber möglicherweise vorgezogen wird. FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem und F1-Geschäftsführer Stefano Domenicali haben sich beide für V8-Antriebseinheiten ausgesprochen, die mit nachhaltigen Kraftstoffen betrieben werden und über einen reduzierten elektrischen Anteil verfügen. Döllner erklärte, dass der Erhalt eines Turbomotors für Audi weiterhin Priorität habe, um die Effizienz zu wahren. Er fügte hinzu, dass die umfassendere regulatorische Vision, einschließlich Energieeffizienz und Hybridisierung, mit der flexiblen Technologiestrategie des Unternehmens im Einklang stehe. Audi stieg mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit in die Formel 1 ein, hat seine Elektrifizierungsziele seither jedoch angepasst. Döllner betonte, dass der Hersteller darauf vertraue, dass der von der FIA geleitete Prozess ein Regelwerk hervorbringen werde, das seinen Anforderungen entspricht.

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