Die FIA prüft im Rahmen von Plänen für kostengünstigere V8-Antriebseinheiten den Wechsel zu Motorenlieferanten von Drittanbietern ab 2031. Dieser Schritt zielt darauf ab, Kosten zu senken und Bedenken hinsichtlich Teamallianzen auszuräumen.
Das Leitungsgremium der Formel 1 erwägt, Kundenteams ab 2031 unabhängige Motoroptionen anzubieten. Der Vorschlag würde mit einer Umstellung auf Saugmotoren vom Typ V8 in Verbindung mit kleineren Elektroeinheiten zusammenfallen.
FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem erklärte, die Änderung würde verhindern, dass Motorenlieferanten die Entscheidungen der Kundenteams beeinflussen. „Es wird keine Kontrolle über die Teams geben, kein A-Team über dem B-Team, das mit ihren Motoren beliefert wird“, sagte er gegenüber britischen Medien in Silverstone.
Stefano Domenicali, CEO der Formula One Group, merkte bereits an, dass unabhängige Motoren der Serie mehr Flexibilität verleihen könnten. Die aktuellen Concorde-Verträge sowie die Vereinbarungen zu den Antriebseinheiten laufen bis Ende 2030.
McLaren-CEO Zak Brown hat Bedenken hinsichtlich der Eigentümerstrukturen der Teams geäußert, einschließlich der Kontrolle von Red Bull über zwei Rennställe. Mercedes hatte eine Beteiligung an Alpine geprüft, doch die Gespräche scheiterten am Preis.