FIA und Liberty drängen auf Kompromiss bei F1-Motoren für 2027

Die FIA und Liberty Media drängen die Motorenhersteller vor dem Großen Preis von Spanien auf eine schnelle Einigung bei den Regeln für die Formel-1-Antriebseinheiten ab 2027.

Die FIA und Liberty Media üben Druck auf die aktuellen Motorenhersteller aus, um einen Kompromiss bei den Reglements für 2027 zu erzielen. Sie streben an, die Angelegenheit während des Wochenendes des Großen Preises von Spanien vom 12. bis 14. Juni zu klären. Ein Treffen vor dem Großen Preis von Kanada hatte die Hersteller scheinbar näher an einen Konsens über die Änderungen gebracht. Die FIA schlug eine Erhöhung des Kraftstoffdurchflusses um 14 Prozent vor, was die Verbrennungsleistung um 50 kW steigern und die elektrische Leistung um 50 kW senken würde. Ferrari und Audi äußerten später Bedenken hinsichtlich Zuverlässigkeit, Kosten und Entwicklungsaufwand. Ein derzeit diskutierter Alternativplan kombiniert eine Erhöhung des Kraftstoffdurchflusses um 5 Prozent mit einer Reduzierung der aerodynamischen Last um 40 bis 50 Punkte, was bereits von der Formel-1-Kommission genehmigt wurde. Die FIA und Liberty Media hoffen, bis zum Ende des aktuellen Wochenendes eine gemeinsame Position zu finalisieren, damit das Paket in Spanien zur Genehmigung vorgelegt werden kann.

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