Power Units
Formel 1 debattiert über einfachere Motoren zur Begrenzung des Herstellereinflusses
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Die Formel 1 erwägt grundlegende Änderungen an ihren zukünftigen Antriebseinheiten, wobei die Verantwortlichen auf einfachere Designs drängen, die den Einfluss der Automobilhersteller begrenzen könnten. Dieser Wandel vollzieht sich in einer Zeit, in der sich die Rennserie über ein Rekordwachstum und eine größere Unabhängigkeit freuen kann.
Der FIA World Motor Sport Council hat die Regeländerungen für die Formel-1-Antriebseinheiten für 2027 sowie Sicherheitsanpassungen für die Saison 2026 ratifiziert.
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Die Formel-1-Stakeholder haben sich darauf geeinigt, die Leistung der Verbrennungsmotoren ab 2027 zu erhöhen, um Probleme beim Energiemanagement unter dem neuen Antriebsreglement zu beheben.
McLaren-Teamchef Andrea Stella hat dazu aufgerufen, die Formel-1-Reglemente für Antriebseinheiten anzupassen, um die Serie zu verbessern, geht jedoch davon aus, dass wesentliche Hardware-Änderungen vor 2028 unwahrscheinlich sind. Jüngste Verfeinerungen der Regeln für 2026 führten beim Großen Preis von Miami zu moderaten Verbesserungen. Interessengruppen wie Mercedes und Alpine haben sich bereits zur Notwendigkeit von Vorlaufzeiten und möglichen Anpassungen geäußert.
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Formel-1-CEO Stefano Domenicali hat die Interessengruppen dazu aufgerufen, sich bereits in diesem Jahr auf die nächste Generation von Antriebsregeln zu einigen. Er betonte die Notwendigkeit eines zügigen Handelns aufgrund langer Vorlaufzeiten, unter Wahrung der Investitionen von Herstellern wie Audi und Honda. Domenicali befürwortet leichtere, einfachere Motoren, die auf nachhaltigen Kraftstoff und starke Verbrennungsmotoren setzen.
Die Power-Unit-Hersteller der Formel 1 bereiten sich auf eine Abstimmung über einen Vorschlag für zusätzliche Tests zur Messung der Motorkompressionsverhältnisse unter Betriebsbedingungen vor. Die Änderung, die auf Bedenken hinsichtlich eines potenziellen Schlupfslochs in den Regelungen für 2026 abzielt, würde ab dem 1. August 2026 Compliance-Prüfungen bei 130 Grad Celsius vorschreiben. Die per E-Mail eingereichte Abstimmung soll innerhalb von 10 Tagen abgeschlossen sein.
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Das Cadillac-Formel-1-Team hat sich entschieden, den Einsatz von Ferrari-Teilen über Power Units und Getriebe hinaus einzuschränken, um in seinen Debütsaisons mehr Autonomie zu erlangen. Dieser Ansatz unterscheidet sich von dem des Ferrari-Kunden Haas, der stärker auf Komponenten aus Maranello angewiesen ist. Cadillacs Strategie unterstützt das langfristige Ziel, eigene Motoren bis 2029 zu entwickeln.
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