Formel 1 führte diese Woche ihren ersten Vorsaisonstest für die Saison 2026 in Bahrain durch, wobei alle 11 Teams inmitten neuer Regeländerungen teilnahmen. Mercedes-Fahrer Andrea Kimi Antonelli erzielte die schnellste Rundenzeit, obwohl sein Team technische Probleme hatte, die die Kilometerleistung begrenzten. McLaren und Williams führten in der Gesamtdistanz.
Der Bahrain-Test bot einen ersten Einblick in die Formel-1-Reglements für 2026 mit umfassenden Änderungen an den Autos und Power Units. Alle 11 Teams nahmen über drei Tage teil und lösten Diskussionen über Leistungsstandards und Fahrerreaktionen aus, einschließlich der Frustration von Max Verstappen über die neuen Regeln. Andrea Kimi Antonelli von Mercedes fuhr am Freitag die schnellste Zeit von 1m33.669s, 0.249s vor Teamkollege George Russell, der an diesem Tag Zweitschnellster war. Beide Mercedes-Piloten setzten die einzigen Runden unter 1m34s. Mercedes hatte jedoch mehrere technische Probleme mit dem W17, wodurch Antonelli insgesamt die wenigsten Runden absolvierte. Ein markantes Problem ereignete sich am Vormittag des zweiten Tages, als ein Power-Unit-Ausfall ihn auf nur drei Runden begrenzte. Trotzdem rangierte Mercedes bei den Runden auf dem vorletzten Platz. Die Kilometerleistung war entscheidend, sieben Fahrer überschritten 200 Runden: Charles Leclerc, Oscar Piastri, Carlos Sainz, Alex Albon, Lando Norris, Lewis Hamilton und Oliver Bearman. McLaren und Williams führten mit je 2.284km, eine starke Leistung für Williams nach dem verpassten Barcelona-Shakedown. Aston Martin kam nur auf etwas über 1.000km wegen Verzögerungen und technischer Probleme und landete damit zuletzt. Bei den Power Units legte Mercedes über 13.000km zurück, dank Nutzung durch vier Teams. Die Kundenmannschaften von Ferrari kamen durchschnittlich auf mehr als 2.000km pro Team. Audi übertraf im F1-Debüt mit dem Werksteam den Red-Bull-Durchschnitt, blieb aber hinter Mercedes. Honda als Lieferant für Aston Martin hatte die geringste Kilometerleistung unter den Herstellern.