Der Automobil-Weltverband FIA hat sein System für zusätzliche Entwicklungs- und Upgrade-Möglichkeiten (ADUO) angepasst, um Antriebshersteller zu unterstützen, die den Anschluss verlieren. Von den Änderungen wird vor allem Honda profitieren, das Aston Martin beliefert und derzeit mit einem nicht konkurrenzfähigen Motor sowie Zuverlässigkeitsproblemen zu kämpfen hat. Die Neuerungen umfassen erweiterte Ausnahmen bei der Budgetobergrenze sowie mehr Entwicklungszeit.
Die FIA hat den ADUO-Mechanismus für die neuen Antriebseinheiten ab 2026 eingeführt, um dauerhafte Leistungsunterschiede zwischen den Motorenherstellern zu verhindern. Unter der überarbeiteten Gleitskala qualifizieren sich Hersteller, deren Verbrennungsmotorleistung mehr als 8 Prozent hinter dem Referenzwert liegt, nun bei Erreichen eines Rückstands von 10 Prozent für zusätzliche Vergünstigungen. Dies beinhaltet eine Ausnahmeregelung bei der Budgetobergrenze in Höhe von zusätzlich 8 Millionen US-Dollar, die nur in diesem Jahr gilt, sowie mehr Prüfstandsstunden für Entwicklungsarbeiten außerhalb des standardmäßigen Homologationsfensters.