Die Formel-1-Kommission hat bei ihrem jüngsten Treffen keine Einigung über die vorgeschlagenen Änderungen des Motorenreglements für 2027 erzielt. Stattdessen wurde für die kommende Saison ein zusätzlicher Wintertesttag genehmigt.
Das Treffen der F1-Kommission am Dienstag brachte keinen Konsens über eine Anpassung des Antriebsreglements für 2026, um dem Verbrennungsmotor eine größere Rolle zuzuweisen. Eine grundsätzliche Einigung war vor dem Großen Preis von Kanada angekündigt worden, doch die spezifischen Umsetzungsdetails bleiben vor dem Großen Preis von Monaco ungeklärt. Im Bereich des Chassis gibt es Unterstützung dafür, einige Grands Prix um ein paar Runden zu verkürzen und die Erkundungsrunden auf eine pro Fahrer zu begrenzen. Die Änderungen an der Antriebseinheit stoßen auf größere Hürden, da Hersteller wie Honda Bedenken hinsichtlich der Kraftstoffflussrouten, Hardwaremodifikationen und der Zuverlässigkeit geäußert haben. Jede regulatorische Änderung erfordert eine Supermehrheit von vier der sechs Antriebshersteller. Ferrari, Audi, Honda und General Motors gehören zu den Beteiligten an den Diskussionen. Die Kommission stimmte jedoch der Verlängerung der Wintertests von drei auf vier Tage im Jahr 2027 zu, wobei der Austragungsort noch nicht feststeht. Zudem wurden neue Beschränkungen für Tests mit früheren Fahrzeugen (Testing of Previous Cars) auf den kommenden Grand-Prix-Strecken eingeführt.