Audi-Chef Gernot Döllner hat im Vorfeld der Saison 2027 regulatorische Stabilität bei den Formel-1-Antriebseinheiten gefordert. Das Unternehmen möchte größere Hardware-Änderungen vermeiden, die zusätzliche Investitionen erfordern würden.
Döllner äußerte sich gegenüber Medienvertretern in Monaco und betonte die Notwendigkeit einer Kostenkontrolle, während Audi sein Engagement in dem Sport weiter ausbaut. Er erklärte, der Fokus solle auf der Optimierung des aktuellen Antriebskonzepts liegen, anstatt neue Regeln einzuführen, die Hardware-Modifikationen erfordern. Die FIA hatte vor dem Großen Preis von Kanada eine Grundsatzeinigung über eine 60/40-Aufteilung zwischen Verbrennungs- und Elektroantrieb bekannt gegeben. Audi signalisierte, kleinere Anpassungen, wie eine moderate Erhöhung des Kraftstoffdurchflusses, akzeptieren zu können, sofern diese keine nennenswerten Ausgaben nach sich ziehen. Döllner merkte an, dass Audis Ressourcen besser in die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit auf der Strecke investiert seien. Er fügte hinzu, dass weitergehende Änderungen eine Zustimmung innerhalb des Volkswagen-Konzerns erfordern würden und den Entwicklungsweg der Marke verlangsamen könnten.