Die Formel-1-Stakeholder haben sich darauf geeinigt, die Leistung der Verbrennungsmotoren ab 2027 zu erhöhen, um Probleme beim Energiemanagement unter dem neuen Antriebsreglement zu beheben.
Die FIA gab die Änderungen am Mittwoch nach Gesprächen zwischen dem Formel-1-Management, den Teams und den Herstellern der Antriebseinheiten bekannt. Der Kraftstoffdurchfluss für die Antriebseinheiten wird im nächsten Jahr um fünf Prozent erhöht, wodurch die Leistung des Verbrennungsmotors von 400 kW auf 420 kW steigt. Die maximale Leistung des Elektromotors wird von 350 kW auf 300 kW sinken, während der Überholmodus bei 350 kW bleibt und das Limit für die Energierückgewinnung auf 375 kW angehoben wird. Ein deutlicherer Anstieg des Kraftstoffdurchflusses um 13 Prozent, der die Leistung des Verbrennungsmotors auf 450 kW steigert, ist für 2028 vorgesehen, um eine Leistungsverteilung von 60 zu 40 zu erreichen. Das maximale Limit für die Energierückgewinnung wird dann weiter auf 400 kW ansteigen. Zudem wurden Anpassungen an den Finanzvorschriften für Antriebseinheiten vorgenommen, um Spielraum innerhalb der Kostenobergrenze zu schaffen. Die vorgeschlagenen Änderungen werden dem World Motor Sport Council der FIA am 23. Juni in Macau zur Ratifizierung vorgelegt. Die FIA erklärte, dass das Reglement für 2026 in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entwickelt wurde und die jüngsten Anpassungen diese gemeinsame Anstrengung zur Verfeinerung des Rahmens fortsetzen.