Abgeordnete genehmigen Recht auf assistierten Tod erneut im Ausschuss

Abgeordnete im Sozialausschuss haben am 4. Februar die Schaffung eines Rechts auf assistierten Tod genehmigt, nahezu identisch mit der Version, die im Mai 2025 verabschiedet wurde. Vom Senat letzte Woche abgelehnt, kehrt das Gesettsvorhaben zur zweiten Lesung in die Nationalversammlung zurück und löst intensive Debatten über Lebensendfragen aus.

Das Gesettsvorhaben zum Recht auf assistierten Tod, das 2022 von Emmanuel Macron initiiert wurde, hat einen stürmischen legislativen Weg hinter sich. Die Abgeordneten nahmen es in der ersten Lesung im Mai 2025 mit 305 zu 199 Stimmen an, doch der konservativere Senat lehnte es kürzlich ab. Am Mittwoch, dem 4. Februar, genehmigte der Sozialausschuss der Nationalversammlung eine ähnliche Version und prüfte zwei Drittel von 600 Änderungsanträgen an einem Tag. Die Zugangskriterien bleiben unverändert: eine schwere und unheilbare Erkrankung in fortgeschrittenem oder terminalem Stadium, die anhaltende körperliche oder psychische Leiden verursacht. Der Ausschuss strich eine Klausel, die rein psychisches Leiden explizit ausschloss, mit der Begründung, sie sei bereits implizit, so Olivier Falorni (MoDem), Berichterstatter des Gesetzes. Das Verfahren sieht eine Anfrage an einen Arzt vor, der eine kollegiale Begutachtung mit mindestens einem Spezialisten und einem Betreuer organisiert und dann allein entscheidet. Die Hilfe erlaubt die Selbstverabreichung einer tödlichen Substanz oder, falls unmöglich, durch einen Arzt oder eine Krankenschwester. Gegner wie Christophe Bentz (Rassemblement National) bezeichnen es als „zivilisatorischen Wandel“ und fordern Zurückhaltung. Justine Gruet (Républicains) kritisiert eine überstürzte Prüfung. Falorni kontert, der dreijährige Prozess sei ausgewogen und unbeeilt. Die Nationalversammlung debattiert den Text am 16. Februar mit einer feierlichen Abstimmung am 24., neben einem Gesetzentwurf zu Palliativpflege. Yaël Braun-Pivet (Renaissance) hofft auf endgültige Annahme vor dem Sommer, trotz wahrscheinlicher neuer Senatslektüre im Frühling.

Verwandte Artikel

Illinois Governor J.B. Pritzker thoughtfully reviews the medical aid-in-dying bill at his desk in the state capitol, symbolizing its passage after a close Senate vote.
Bild generiert von KI

Illinois medical aid-in-dying bill heads to Pritzker after narrow Senate vote

Von KI berichtet Bild generiert von KI Fakten geprüft

A Democrat-sponsored bill to allow terminally ill adults in Illinois to obtain life-ending medication has cleared the General Assembly and awaits Gov. J.B. Pritzker’s review following a 30–27 Senate vote in the early hours of Oct. 31, after House passage in May.

Der Sozialausschuss des Senats hat den Gesetzentwurf zum 'Recht auf assistierten Tod' am Mittwoch, 7. Januar, geändert und ihn in 'medizinische Hilfe beim Sterben' umbenannt, um den Zugang auf Patienten am Lebensende einzuschränken. Die Senatoren milderten den ursprünglichen Text der Abgeordneten ab, der ein breiteres Kriterium 'lebensbedrohliche Prognose' verwendete. Diese von Emmanuel Macron zugesagte Initiative wird vom 20. bis 28. Januar in der Sitzung debattiert.

Von KI berichtet

Die französische Nationalversammlung hat am Mittwoch, den 25. Februar, den Gesetzesentwurf von Olivier Falorni verabschiedet, der ein Recht auf Sterbehilfe einführt, mit 299 Ja-Stimmen, 226 Nein-Stimmen und 37 Enthaltungen. Diese Abstimmung in zweiter Lesung stärkt den Text vor seiner unsicheren Annahme im Senat, nach Zugeständnissen bei Themen wie der Selbstanwendung tödlicher Substanzen. Befürworter feierten es als entscheidenden Schritt, obwohl die Mehrheit etwas enger geworden ist seit der ersten Lesung.

Die französische Nationalversammlung hat am 9. Dezember das Finanzgesetz für die Sozialversicherung 2026 (PLFSS) mit knappen 13 Stimmen Mehrheit verabschiedet, dank eines Kompromisses mit der Sozialistischen Partei. Dieser Erfolg für Premierminister Sébastien Lecornu umfasst die Aussetzung der Rentenreform, eine zentrale Forderung der Sozialisten. Das Gesetz führt mehrere Gesundheitsmaßnahmen ein, stößt aber auf Kritik von Rechten und Rechtsextremen.

Von KI berichtet

Der französische Senat hat am Mittwochnachmittag seine stark überarbeitete Version des Gesetzentwurfs zur Finanzierung der Sozialversicherung für 2026 (PLFSS) mit 196 Stimmen dafür und 119 dagegen verabschiedet. Die gemeinsame Kommission (CMP) aus Abgeordneten und Senatoren konnte am Abend keine Einigung erzielen und schickte den Text zurück an die Nationalversammlung für eine neue Lesung. Diese Senatsversion stellt mehrere Regierungsmaßnahmen wieder her, wie die Rentenreform, und senkt das Defizit auf 17,6 Milliarden Euro.

Die Abgeordneten haben am Samstag, dem 8. November, den 'Einnahmen'-Teil des Sozialversicherungshaushalts für 2026 mit 176 zu 161 Stimmen bei 58 Enthaltungen verabschiedet. Diese knappe Abstimmung ermöglicht die Fortsetzung der Debatten über den 'Ausgaben'-Teil, der die Aussetzung der Rentenreform von 2023 umfasst. Die Diskussionen laufen bis Mittwoch, unterbrochen durch den Waffenstillstand am 11. November.

Von KI berichtet

Nach einer Wochenendpause der Debatten haben die Abgeordneten der Nationalversammlung am 17. November die Diskussionen über den Einnahmeteil des Haushaltsentwurfs für 2026 wieder aufgenommen, mit über 1.500 Änderungsanträgen, die bis zum 23. November geprüft werden müssen. Am Abend befasst sich der Saal mit dem Abschlussgesetzentwurf zur Anpassung der Finanzen 2025, einschließlich Debatten über das Defizit bei den Mehrwertsteuer-Einnahmen. In der Zwischenzeit prüft der Senat den Haushalt für die Sozialversicherung und hebt die Aussetzung der Rentenreform auf.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen