Das kolumbianische Innenministerium wies jegliche Drohungen, Schikanen oder Einschüchterungen gegen den Volksverteidiger und Organisationen, die Menschenrechtsverletzungen verhindern, kategorisch zurück. Diese Organisationen arbeiten unabhängig und unparteiisch in den Bereichen Frühwarnung und Verteidigung der Grundrechte. Die Regierung rief dazu auf, ihre uneingeschränkte Ausübung in den Gebieten zu gewährleisten.
Das kolumbianische Innenministerium hat eine Erklärung abgegeben, in der es Drohungen oder Handlungen, die die Arbeit des Volksverteidigers behindern, sowie nationale und internationale Organisationen, die Menschenrechtsverletzungen und Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht verhindern, ausdrücklich zurückweist. Diese Bemühungen, einschließlich der Frühwarnungen, der Unterstützung der Gemeinschaft und der Verteidigung der Grundrechte, stehen im Einklang mit den verfassungsmäßigen und gesetzlichen Mandaten und werden nach Angaben des Ministeriums autonom durchgeführt. "No pueden ser objeto de presiones ni represalias" [Sie dürfen nicht unter Druck gesetzt oder repressalisiert werden], heißt es im offiziellen Text. Die Arbeit dieser öffentlichen Bediensteten genießt nach nationalem und internationalem Recht einen besonderen Schutz, und jede Einmischung untergräbt den sozialen Rechtsstaat und den Schutz der Zivilbevölkerung nach dem DIH. Das Ministerium forderte alle territorialen Akteure auf, die Bedingungen für die vollständige Ausübung dieser Funktionen zu gewährleisten. Über die Intersektorale Kommission für die schnelle Reaktion auf Frühwarnungen (CIPRAT) wird die Koordinierung mit dem Verteidigungssektor und der Nationalen Schutzeinheit verstärkt, um rechtzeitig Maßnahmen gegen Warnungen und zum Schutz gefährdeter Gemeinschaften zu ergreifen. Die Maßnahmen der Regierung zielen darauf ab, die territoriale Sicherheit zu konsolidieren, wobei der Schwerpunkt auf den Menschenrechten und der Koexistenz liegt. Die Erklärung wurde am 20. März 2026 veröffentlicht.