Mercedes hat vor dem Großen Preis von Österreich kleine Anpassungen am Diffusor seines Formel-1-Autos W17 vorgenommen. Die Änderungen folgen auf eine technische Richtlinie der FIA, nachdem Konkurrenzteams Bedenken bezüglich des in Montreal eingeführten Designs geäußert hatten.
Das Team reiste mit einem Upgrade-Paket zum Großen Preis von Kanada, das gezackte, stachelartige Profile am oberen Teil des Diffusors enthielt. Rivalen wie Ferrari hinterfragten diese Lösung und baten die FIA um Klarstellung, ob ähnliche Konzepte zulässig seien. Die FIA reagierte nach dem Großen Preis von Barcelona mit einer Richtlinie. Das Dokument, das nun als FIA-Dokument bezeichnet wird, trat mit dem Rennwochenende in Österreich in Kraft und untersagte die extreme Ausführung, die Mercedes verwendet hatte. Mercedes bestätigte, dass die erforderlichen Anpassungen während des Medientages in Österreich sichtbar waren. Die Diffusorverlängerungen bleiben in einer überarbeiteten Form ohne die stachelartigen Profile erhalten. Auch Racing Bulls wurde angewiesen, seine Diffusorverlängerungen zu ändern. Andere Teams prüfen weiterhin weniger extreme Diffusorverlängerungen. Ferrari und das Kundenteam Haas setzen bei ihren 2026er-Autos auf zugelassene Designs, die innerhalb der aktualisierten Richtlinien bleiben.