Ferrari bereitet für die laufende Formel-1-Saison ein zweites Update der Antriebseinheit vor. Nach den Modifikationen in Österreich wird das Team nach der Sommerpause einen neuen Turbolader einsetzen.
Ferrari hält mit den Updates in Österreich an seinem Konzept für einen heißeren Motor fest. Die erste Änderungsrunde umfasst Modifikationen am Brennraum unter Verwendung eines Zylinderkopfs aus einer Stahllegierung.
Das Team wird die Zylinder in Österreich bei 110 °C während der Verbrennung betreiben. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Effizienz in Verbindung mit Kraftstoff mit höherem Heizwert zu steigern.
Ein neu konstruierter Turbolader bildet das zweite ADUO-Update. Er wird in Zandvoort oder Monza erwartet und umfasst Änderungen an der Anzahl, dem Winkel und den Materialien der Schaufeln.
Ferrari erhielt zwei Entwicklungsmöglichkeiten, nachdem der Leistungsrückstand gegenüber der Red Bull-Ford-Einheit 4 % überstieg. Mercedes und Honda werden in dieser Saison keine vergleichbaren ADUO-Motoren einführen.