Mercedes und Ferrari erhalten Token für F1-Motor-Upgrades

Mercedes und Ferrari erhalten im Rahmen des ADUO-Systems Homologations-Token, um ihre Formel-1-Motoren zu verbessern. Red Bull Ford Powertrains wurde als Hersteller des führenden V6-Verbrennungsmotors bestätigt.

Nach Messungen im Anschluss an den Großen Preis von Kanada stellte die FIA Leistungsdefizite bei den V6-Motoren fest. Mercedes überschreitet die 2-Prozent-Schwelle und qualifiziert sich für einen Token, während Ferrari, das mehr als 4 Prozent zurückliegt, zwei Token erhalten soll. Eine offizielle Ankündigung wird bereits für Montag erwartet, 14 Tage nach dem Großen Preis von Kanada, wie es die Vorschriften vorsehen. Lewis Hamilton enthüllte die Rangfolge nach dem Großen Preis von Monaco und merkte an, dass Red Bull Ford Powertrains führt, gefolgt von Mercedes und dann Ferrari. Hamilton sagte gegenüber Sky Sports F1, dass es sich bei der Entwicklungsarbeit um ein Projekt von acht bis zehn Monaten handele.

Verwandte Artikel

Der Automobil-Weltverband FIA hat sein System für zusätzliche Entwicklungs- und Upgrade-Möglichkeiten (ADUO) angepasst, um Antriebshersteller zu unterstützen, die den Anschluss verlieren. Von den Änderungen wird vor allem Honda profitieren, das Aston Martin beliefert und derzeit mit einem nicht konkurrenzfähigen Motor sowie Zuverlässigkeitsproblemen zu kämpfen hat. Die Neuerungen umfassen erweiterte Ausnahmen bei der Budgetobergrenze sowie mehr Entwicklungszeit.

Von KI berichtet

Mercedes führt nach drei Läufen die Formel-1-Saison 2026 an, wobei Kimi Antonelli die Fahrerwertung anführt und sein Team in der Konstrukteurswertung 45 Punkte vor Ferrari liegt. Der Spitzenreiter erwartet, dass Ferrari den Rückstand dank der neuen Regelung für zusätzliche Entwicklungs- und Upgrade-Möglichkeiten (Additional Development and Upgrade Opportunities) verringern wird. Antonelli gewann die letzten beiden Rennen in China und Japan.

Audi-Chef Gernot Döllner hat im Vorfeld der Saison 2027 regulatorische Stabilität bei den Formel-1-Antriebseinheiten gefordert. Das Unternehmen möchte größere Hardware-Änderungen vermeiden, die zusätzliche Investitionen erfordern würden.

Von KI berichtet

Die Formel-1-Kommission hat bei ihrem jüngsten Treffen keine Einigung über die vorgeschlagenen Änderungen des Motorenreglements für 2027 erzielt. Stattdessen wurde für die kommende Saison ein zusätzlicher Wintertesttag genehmigt.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen