Audi und Ferrari rüsten trotz ADUO-Verzögerung ihre F1-Motoren auf

Die Formel-1-Hersteller haben während des Wochenendes beim Großen Preis von Monaco die ersten ADUO-Ergebnisse erhalten. Audi und Ferrari haben bereits Leistungssteigerungen an ihren Antriebseinheiten auf der Strecke eingeführt, während die FIA noch auf die von Red Bull-Ford beantragte endgültige Überprüfung wartet.

Alle Hersteller wurden über ihren Stand aus der ersten ADUO-Periode informiert, die die Rennen bis zum Großen Preis von Kanada umfasste. Red Bull-Ford schnitt bei der Leistung des Verbrennungsmotors am besten ab und erhält daher keine Upgrade-Token. Mercedes qualifiziert sich aufgrund eines Rückstands von 2 bis 4 Prozent für einen Token, während Ferrari, Audi und Honda jeweils einen Rückstand von mehr als 4 Prozent aufweisen und in dieser Saison zwei sowie im nächsten Jahr zwei weitere Token erhalten.

Red Bull-Ford hat die FIA gebeten, die Daten, Sensoren und die Methodik erneut zu prüfen, da das Team in keinem der untersuchten Datensätze einen Leistungsvorteil gegenüber Mercedes sieht. Die faktische Überprüfung begann vor dem Großen Preis von Barcelona und war auf eine Dauer von sieben bis zehn Tagen ausgelegt. Die Mitteilung des Endergebnisses an Red Bull-Ford könnte nach dem Großen Preis von Großbritannien erfolgen.

Audi setzte in Barcelona eine aktualisierte Antriebseinheit ein, und Ferrari wird beim Rennen in Österreich sein erstes ADUO-Upgrade bringen, wobei nach der Sommerpause ein überarbeiteter Turbolader geplant ist. Honda hat ein Upgrade für den Zeitraum um die Sommerpause herum angesetzt. Diese Änderungen sind zulässig, da die erste interne Mitteilung der FIA für die Teams, deren Qualifikation bestätigt wurde, weiterhin gültig ist.

Die Messmethode konzentriert sich ausschließlich auf den Verbrennungsmotor und schließt elektrische Komponenten sowie Parameter wie den kleineren Turbolader von Ferrari aus. Die Hersteller haben sich im Frühjahr 2025 auf diesen vereinfachten Ansatz geeinigt.

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