Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat das "Additional Development and Upgrade Opportunities"-System der FIA befürwortet, nachdem ein unerwartetes Ergebnis Red Bull an die Spitze des Power-Unit-Rankings setzte.
Die überraschenden ADUO-Ergebnisse, die den Teams erstmals in Monaco mitgeteilt wurden, zeigten Red Bull-Ford Powertrains als Referenzhersteller. Das bedeutet, dass Red Bull als einziges Team keinen Anspruch auf zusätzliche Entwicklungstoken hat.
Red Bull hat die FIA um eine Überprüfung der Daten und Sensoren gebeten, eine öffentliche Bestätigung steht noch aus. Wolff äußerte sich in Barcelona zu dem Ergebnis und betonte, dass das System rein auf gemessenen Daten basiere und keinerlei politischem Einfluss unterliege.
Wolff erklärte, der Mechanismus solle verhindern, dass ein einzelner Hersteller einen überwältigenden Vorteil erlangt, wie es 2014 der Fall war. Er merkte an, dass dies auch Neueinsteiger wie Audi, Honda und Red Bull selbst schütze.
Der Mercedes-Chef verteidigte zudem die Entscheidung, das Ranking ausschließlich auf die Leistung des Verbrennungsmotors zu stützen und nicht auf zusätzliche Faktoren wie die Turboladergröße.