Eisschnellläufer Fridtjof Petzold aus Bundeskader gestrichen

Der deutsche Eisschnellläufer Fridtjof Petzold wurde aus dem Bundeskader der DESG suspendiert, nachdem er öffentlich Kritik am Verband und am Bundestrainer geäußert hatte. Der 28-Jährige, der bei den Olympischen Winterspielen in Mailand teilnahm, beklagte fehlende Unterstützung und ein gestörtes Verhältnis zum Trainer. Verbandspräsident Matthias Große begründet die Suspendierung mit einem Bruch der Kaderkriterien.

Fridtjof Petzold zählt zu den besten deutschen Eisschnellläufern. Der 28-Jährige erreichte als Zweiter im Weltcup in Calgary das Podest und erzielte mehrere Top-Ten-Platzierungen. Er nahm an den Olympischen Winterspielen in Mailand teil, wo das deutsche Eisschnelllaufen nur wenige Athleten mit vergleichbaren Erfolgen aufweist.

Trotz dieser Leistungen wurde Petzold für die restliche Saison aus dem Bundeskader der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) gestrichen und suspendiert. Der Grund: Bei den Olympischen Spielen äußerte er in Gesprächen mit Journalisten Kritik an fehlender Unterstützung durch den Verband und an einem gestörten Verhältnis zum Bundestrainer. Zudem andeutete er, dass im Verband nur die aufsteigen, die ein gutes Verhältnis zum Präsidenten Matthias Große pflegen.

Große reagierte scharf. Er kanzelte Petzold vor der Presse als „der keine Leistung bringt“ ab und suspendierte ihn vorläufig. Als Begründung nannte er einen „Bruch der Kaderkriterien“ durch die öffentliche Kritik. Dies geschah kurz nach dem Vorfall, in dem Große zwei Journalisten von einer Pressekonferenz ausschloss und sie öffentlich kritisierte.

Petzold hatte in Mailand hinzugefügt: „Jeder hat da natürlich auch Angst, irgendwie was zu sagen, weil er um seinen Job besorgt ist, dass er ihn dann verliert.“ Diese Aussage unterstreicht die Befürchtung vor Repressalien im Verband. Die Maßnahme gegen Petzold wird in einer Kolumne als Umgang mit Kritik im deutschen Eisschnelllauf kritisiert, die von mündigem Athleten zu Entmündigung führe.

Verwandte Artikel

Illustration of Jonna Sundling's triumphant win in Oberhof ski sprint amid Swedish drama with disqualification and jury clearance.
Bild generiert von KI

Drama im Oberhof-Sprint mit schwedischer Disqualifikation und Sieg

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Beim Samstags-Weltcup-Sprint in Oberhof dominierte Jonna Sundling und holte den Sieg, während Maja Dahlqvist nach Juryprüfung freigesprochen wurde. Auf Seiten der Herren wurde Johan Häggström im Kampf um Olympia-Plätze disqualifiziert.

Nach dem Sieg gegen Spanien und dem Einzug in die EM-Hauptrunde hat Handball-Bundestrainer Alfred Gislason die Kritik des ehemaligen DHB-Vizepräsidenten Bob Hanning zurückgewiesen. Nationalspieler Juri Knorr lobte den Isländer hingegen für seine Führungsart. Der Deutsche Handballbund äußert sich zu Gislasons Zukunft offen.

Von KI berichtet

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ist bei den Olympischen Winterspielen in Mailand im Viertelfinale mit 2:6 gegen die Slowakei ausgeschieden. Trotz starker NHL-Stars wie Leon Draisaitl fehlte dem Team Identität und Teamgeist, was eine Medaille verhinderte. Die Spieler räumen ein, dass sie ihr Potenzial nicht ausgeschöpft haben.

Der Internationale Ski-Verband FIS entschied am Dienstag, russische und belarussische Athleten von den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina auszuschließen. Die Entscheidung folgte einer Vorstandsabstimmung und gilt für alle FIS-Disziplinen. Schwedische Stimmen begrüßen sie als ethisch notwendig.

Von KI berichtet

Axel Jungk und Christopher Grotheer haben bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo Silber und Bronze im Skeleton der Männer geholt. Der Brite Matt Weston siegte, während die beiden Deutschen emotional das Podium bestiegen. Dieses Ergebnis gilt als Erfolg angesichts der schwierigen Saison.

Der Zehnkämpfer Leo Neugebauer und die Biathletin Franziska Preuß wurden in Baden-Baden als Deutschlands Sportler des Jahres ausgezeichnet. Beide überzeugten mit herausragenden Leistungen in ihren Disziplinen. Die Basketball-Nationalmannschaft der Männer erhielt den Preis als Mannschaft des Jahres.

Von KI berichtet

Seit Monaten ermittelt die Bundeswehr gegen 55 Angehörige des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken wegen Rechtsextremismus, sexualisierter Übergriffe und Drogenmissbrauchs. Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Thomas Röwekamp, kritisiert systemische Mängel und Führungsversagen. Die Vorfälle schädigen das Ansehen der Truppe und erschweren die Rekrutierung neuer Soldaten.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen