Das STJ wird am 10. März über die Höhe einer Entschädigung in einem 26 Jahre alten Prozess gegen Xuxa Meneghel entscheiden, der mutmaßliche Plagiate bei der Schaffung von Turma da Xuxinha betrifft. Der Fall stellt die Moderatorin dem Unternehmer Leonardo Soltz gegenüber, der ihr Unternehmen beschuldigt, Figuren aus A Turma do Cabralzinho unrechtmäßig angeeignet zu haben. Die erste Instanz erkannte die Zahlungspflicht an, doch der streitige Betrag liegt zwischen 3 Millionen R$ und 60 Millionen R$.
Das Urteil beim STJ ist für den 10. März in der Dritten Kammer des Gerichts vorgesehen und wird das Schicksal eines 26 Jahre alten Rechtsstreits zwischen Xuxa Meneghel und dem Unternehmer Leonardo Soltz bestimmen. Das Verfahren wurde am Gerichtshof von Rio de Janeiro eingeleitet und dreht sich um Vorwürfe, dass das Unternehmen Xuxa Promoções e Produções visuelle und sensorische Elemente der Figuren aus „A Turma do Cabralzinho“ – erschaffen von Soltz zur Feier des 500. Jahrestags der Ankunft der Portugiesen in Brasilien – unrechtmäßig übernommen hat, um „Turma da Xuxinha“ zu schaffen. In der ersten Instanz wurde festgestellt, dass eine Entschädigung für die Nutzung dieser Elemente zu zahlen ist. Der Betrag ist jedoch umstritten: Er könnte inklusive monetärer Korrekturen 60 Millionen R$ betragen. Der Berichterstatter im STJ, Moura Ribeiro, votierte für eine Reduzierung auf rund 3 Millionen R$, ohne Zinsen für Zahlungsverzug und monetäre Korrektur. Soltz legte Berufung ein und verlangte die Anerkennung von emergenten Schäden sowie den vollen Betrag der entgangenen Gewinne nach dem Sachverständigengutachten. Das Unternehmen von Xuxa rügt einen Fehler im Gutachten, das 21 Monate statt 11 Monate Promotion berücksichtigt habe, und betont, keine Einnahmen aus Zeitschriften oder Spielzeug in der Baruel-Kampagne erzielt zu haben, die die Figuren lizenziert hat. Das Unternehmen möchte die Verurteilung zu 60 Millionen R$ aussetzen lassen. Bei der Sitzung ab 14 Uhr geben Anna Maria da Trindade dos Reis für das Unternehmen von Xuxa und Ricardo Loretti Henrici für Soltz mündliche Stellungnahmen ab. Der Fall wirft Licht auf langjährige Auseinandersetzungen in der brasilianischen Justiz bezüglich Urheberrechten bei Kinderproduktionen.