Zwei Off-Piste-Skifahrer, wahrscheinlich Franzosen, kamen am Sonntag bei einer Lawine nahe Courmayeur in Italien ums Leben. Ein drittes Gruppenmitglied liegt schwer verletzt im Krankenhaus Turin. Rettungskräfte setzten 15 Personen, Hunde und zwei Hubschrauber für die Rettungsoperationen ein.
Der italienische Alpenrettungsdienst (CNSAS) berichtete über den Vorfall, der am Sonntag in den italienischen Alpen geschah. Die Opfer, eine Frau und zwei Männer, betrieben Off-Piste-Ski in der Canale dei Vesses, einem steilen, beliebten Gebiet westlich von Courmayeur in der Val-Veny-Region am Fuß des Mont Blanc. Laut CNSAS starb ein Skifahrer am Ort der Lawine, der zweite erlag seinen Verletzungen bei der Notfallversorgung. Der Dritte, ebenfalls schwer verletzt, wird im Krankenhaus Turin behandelt. Die Retter erklärten, die Opfer seien „wahrscheinlich“ Franzosen gewesen, ohne weitere Details zu deren Identitäten zu nennen. Fünfzehn CNSAS-Mitglieder beteiligten sich an der Suche, unterstützt von Rettungshunden und zwei Hubschraubern. Dieses Gebiet, bekannt für seine technischen Passagen, lockt Freeride-Skifahrer an, bleibt aber trotz Vorsichtsmaßnahmen lawinengefährdet. Das Ereignis unterstreicht die anhaltenden Gefahren des Off-Piste-Skifahrens in den Alpenmassiven, wo sich die Schneebedingungen rasch ändern können.