Angestellte von Build a Rocket Boy werden am Samstag vor den Büros des Studios in Edinburgh gegen eine Fan-Veranstaltung für MindsEye demonstrieren. Die Protestaktion folgt auf mehrere Entlassungswellen bei dem Entwickler.
Mitarbeiter von Build a Rocket Boy, dem Studio hinter MindsEye, wollen sich diesen Samstag, den 11. Juli, um 10 Uhr Ortszeit vor dem Firmengelände versammeln. Unterstützt werden sie dabei von Mitgliedern der Independent Workers' Union of Great Britain sowie weiteren Gewerkschaften.
Der Protest richtet sich gegen die Entscheidung des Studios, eine komplett bezahlte Veranstaltung für Fans auszurichten, die eingeflogen werden, um eine aktualisierte Version des Spiels zu testen. Dies geschieht vor dem Hintergrund mehrerer Entlassungswellen im Unternehmen.
Kurz nach der Veröffentlichung des Spiels wurden über 100 Mitarbeiter über ihren Arbeitsplatzverlust informiert. Eine weitere Runde folgte im März, gefolgt von 170 weiteren Stellenstreichungen im Mai.
Studio-Gründer Leslie Benzies und Co-CEO Mark Gerhard hatten zuvor behauptet, es habe während der Entwicklung organisierte Spionage und Unternehmenssabotage gegeben. Die IWGB leitete im April rechtliche Schritte wegen des Einsatzes von Überwachungssoftware auf Mitarbeitergeräten ein.