Französischer Staat entschädigt Atosca mit 79 Millionen Euro für A69-Stopp

Der französische Staat hat dem Konzessionär Atosca 79 Millionen Euro gezahlt, um den Stopp des A69-Autobahnprojekts 2025 auszugleichen. Diese gerichtlich angeordnete Pause hat das wirtschaftliche Gleichgewicht des Vertrags gestört. Das von Umweltschützern umstrittene Projekt soll Ende 2026 abgeschlossen werden.

Der Bau der A69-Autobahn, die Toulouse mit Castres verbindet, wurde am 27. Februar 2025 vom Verwaltungsgericht Toulouse gestoppt, das die Umweltgenehmigung des Projekts annullierte. Diese neue Trasse, die mit 400 bis 500 Millionen Euro budgetiert ist, stößt seit ihrem Beginn auf starken Widerstand von Umweltschutzgruppen. Die Arbeiten wurden Ende Mai 2025 nach einem provisorischen Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Toulouse wieder aufgenommen, das am 30. Dezember 2025 im Hauptsacheverfahren bestätigt wurde. Der Staatsrat bearbeitet nun den Fall. Die dreimonatige Unterbrechung « störte das wirtschaftliche Gleichgewicht des Vertrags » zwischen Staat und Atosca, so eine Quelle aus dem Verkehrsministerium. Nach Verfahren vor dem Verwaltungsgericht führte eine Mediation durch zwei unabhängige Dritte zu einer Entschädigung von 79 Millionen Euro, « fast halbiert » gegenüber den anfänglichen Forderungen von Atosca. Diese Zahlung deckt unvorhergesehene Zusatzkosten durch den Baustopp ab, erläuterte die Ministeriumsquelle. Das Ministerium « bedauert » die Situation und macht gerichtliche Anfechtungen sowie « nahezu gerichtliche Blockade durch Gegner » verantwortlich. Die Oppositionsgruppe La voie est libre verurteilte den Schritt und erklärte, « der Staat sei ein serviler Lakai, der sich vor NGE-Atosca und den A69-Durchsetzern verneigt », und brandmarkte ein « organisiertes System, um einer privaten Gruppe ihre Autobahn auf öffentliche Kosten zu geben ». Atosca erklärte in einer Stellungnahme: « Die Baustelle ist voll mobilisiert, die Übergabe ist für die zweite Hälfte 2026 geplant ». Von dem investigativen Medium Mediacités enthüllt, erhöht diese Entschädigung das Gesamtbudget des Projekts um rund 80 Millionen Euro.

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