Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat die 21-Milliarden-Euro-Lücke im Haushalt 2027 geschlossen. Das Bundeskabinett soll den Etat am 6. Juli beschließen.
Nach Angaben aus Regierungskreisen haben sich Klingbeil und seine Kabinettskollegen auf Einsparungen geeinigt. Alle Einzelpläne sind fertiggestellt.
Klingbeil muss jedoch eine Rücklage von 9,7 Milliarden Euro für 2027 nutzen. Die wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs verursachten zusätzliche Löcher.
Das Haushaltsloch für 2028 wurde von knapp 30 Milliarden Euro verringert. Viele Einsparungen wirken mittelfristig.