Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland steigen weiter und kommen dem Höchststand vom Sommer 2022 nahe. Gero Bergmann, Präsident des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp), rechnet mit anhaltenden Anstiegen aufgrund des Mangels an Wohnraum. Im vierten Quartal 2025 stiegen die Preise deutschlandweit um 4,2 Prozent.
Gero Bergmann, Präsident des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) und Vorstand der BayernLB, warnte am Mittwoch in Frankfurt vor anhaltend steigenden Immobilienpreisen. Bei einer Veranstaltung des vdp erklärte er, der Aufwärtstrend, der 2024 begann, habe sich 2025 fortgesetzt.
„Inzwischen sind die Preise für Wohnimmobilien nicht mehr weit von ihrem im Sommer 2022 erreichten Rekordniveau entfernt“, sagte Bergmann. Der Mangel an Wohnraum treibe die Preise weiter in die Höhe, so der Experte.
Die Preise für Wohnimmobilien kletterten im vierten Quartal 2025 um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2022 hatten steigende Zinsen den Markt belastet, wobei Gewerbeimmobilien stärker betroffen waren als Wohnobjekte.
Bergmann äußerte sich zum Ausblick für 2026 vorsichtig. Der Krieg im Iran verstärke die Markunsicherheit und treibe die Inflation, was Finanzierungen verteuere und die Nachfrage dämpfe.