Bei einem Besuch in Berlin hat Syriens Außenminister Asaad al-Shaibani die syrische Diaspora als „strategisches nationales Gut“ bezeichnet. Damaskus signalisiert wirtschaftliche Öffnung gegenüber Deutschland, lehnt jedoch Zwangsrückführungen ab. Syrien bietet Kooperation bei der Bekämpfung von Terrorismus und Kriminalität an.
Syriens Außenminister Asaad al-Shaibani nutzte seinen Aufenthalt in Berlin, um klare Positionen zu belegen. „Syrer in der Diaspora sind ein strategisches nationales Gut, keine Belastung“, erklärte er.
Damaskus präsentiert sich als Stabilitätsfaktor und fordert das Ende der internationalen Isolation. Bei einem deutsch-syrischen Wirtschaftsforum wurden Absichtserklärungen unterzeichnet, die eine engere Zusammenarbeit ankünden.
Gleichzeitig lehnt Syrien Zwangsrückführungen ab. Rückkehren müsse freiwillig erfolgen und an Wiederaufbau sowie stabile Lebensbedingungen geknüpft sein. Syrien bietet zudem Kooperation bei der Bekämpfung von Terrorismus, Drogenhandel und organisierter Kriminalität an.
In Deutschland leben rund 1,3 Millionen Syrer, was zu Debatten über Kosten und Integration führt.