Der Formel-1-Botschafter von Aston Martin, Pedro de la Rosa, stellte klar, dass die Rolle von Adrian Newey als Teamchef unverändert bleibt und Jonathan Wheatley vorerst nicht zum Team stoßen wird. Wheatley hatte Audi am vergangenen Freitag aus persönlichen Gründen verlassen, kurz nachdem Berichte über einen möglichen Wechsel zu Aston Martin aufgekommen waren. De la Rosa betonte das Festhalten des Teams an seiner derzeitigen Struktur inmitten anhaltender Leistungsprobleme.
Jonathan Wheatley verließ Audi am Freitag aus persönlichen Gründen, nur einen Tag nachdem Berichte darauf hingedeutet hatten, dass er die Nachfolge von Adrian Newey als Teamchef von Aston Martin F1 antreten könnte. Newey hätte sich in diesem Fall auf seine Rolle als Managing Technical Partner konzentriert. Kurz nach der Ankündigung von Audi gab Aston Martin eine Stellungnahme ab, in der Neweys Position bestätigt und Spekulationen über externe Führungskräfte, die dem Team beitreten könnten, zurückgewiesen wurden. In der Erklärung hieß es: „Wir werden regelmäßig von leitenden Angestellten anderer Teams angesprochen, die zu Aston Martin Aramco wechseln möchten, aber gemäß unserer Richtlinie kommentieren wir keine Gerüchte und Spekulationen.“ Während des freien Trainings zum Großen Preis von Japan sprach de la Rosa mit Sky Sports F1 und bekräftigte die Haltung des Teams. „Wir sind zufrieden mit dem, was wir haben... Adrian ist der Teamchef, aber er ist mehr als das, er ist eigentlich ein Managing Technical Partner. Daran wird sich also nichts ändern“, sagte de la Rosa. Er fügte hinzu, dass Wheatley zwar Audi verlassen habe, das Team jedoch keine Einzelheiten kenne und sich nicht an Spekulationen beteiligen werde. Auf die Frage nach einer möglichen Einstellung antwortete de la Rosa: „Nun, vorerst nicht... Wir sollten keine Gerüchte und Spekulationen kommentieren. Weil wir auch respektvoll gegenüber dem sein müssen, was Jonathan in Zukunft tun möchte.“ Aston Martin hatte in den fünf Jahren unter dem aktuellen Namen bereits vier Teamchefs. Das Team steht vor einem schwierigen Saisonstart, da die neuen Honda-Motoren Vibrationen verursachen, die Batterien beschädigen und Gesundheitsbedenken bei den Fahrern aufwerfen. Der AMR26 konnte bisher noch kein Grand-Prix-Rennen klassifiziert beenden. De la Rosa lobte die Transparenz des Teams: „Man muss sich der Öffentlichkeit stellen... die Dinge auf angemessene Weise erklären, denn die Leute wollen verstehen, warum wir so langsam sind. Wir müssen einfach hart arbeiten, härter als jeder andere.“