Das Verfassungsgericht hat Bestimmungen des National Health Act, die Teile des geplanten National Health Insurance-Systems stützten, für verfassungswidrig erklärt und aufgehoben.
Richterin Kate Savage bestätigte in einem einstimmigen Urteil nur 18 Tage nach Amtsantritt die Ungültigkeit der Paragrafen 36 bis 40 des National Health Act 61 von 2003. Diese Paragrafen verlangten eine Bedarfsbescheinigung des Generaldirektors des Gesundheitsministeriums für die Errichtung von Gesundheitseinrichtungen oder die Erbringung bestimmter Dienstleistungen, wobei bei Nichteinhaltung strafrechtliche Konsequenzen drohten.
Das Gericht stellte fest, dass die Bestimmungen Artikel 22 der Verfassung, der das Recht auf freie Wahl von Beruf, Erwerbstätigkeit oder Gewerbe schützt, ungerechtfertigt einschränken. Das Urteil erging in einem Verfahren, das von der Gewerkschaft Solidarity, privaten Gesundheitsdienstleistern und dem Krankenhausverband angestrengt worden war.
Eine separate Klage des Board of Healthcare Funders ist weiterhin vor Gericht anhängig und konzentriert sich auf das Finanzierungsmodell und die Leistungsdetails des NHI-Gesetzes. Das Urteil entfernt einen zentralen Mechanismus, der darauf abzielte, private Gesundheitsdienste unter dem NHI-Rahmenwerk umzuverteilen.