Die Empresa Brasil de Comunicação (EBC) hat letzte Woche einen neuen Karriere- und Vergütungsplan genehmigt, der von den Arbeitnehmern seit über zehn Jahren gefordert wurde. Der Plan wurde vom Sekretariat für Koordination und Governance staatlicher Unternehmen (Sest) validiert und umfasst aktualisierte Gehaltsstaffeln sowie Mechanismen zur Korrektur von Ungleichheiten.
Die EBC, gegründet 2007, steht in den letzten Jahren vor Herausforderungen bei der Belegschaft. Laut der Organisation Valoriza EBC hat das staatliche Unternehmen seit 2016 etwa 30 % seiner Mitarbeiter verloren, was zu Überlastungen in Bereichen wie TV Brasil, Agência Brasil, Rádio Nacional, Radioagência Nacional und Canal Gov führt. Der neue Plan, letzte Woche genehmigt, legt aktualisierte Gehaltsstaffeln, Regeln für die Karrierefortschritte und Instrumente zur Behebung von Verzerrungen zwischen verschiedenen Rollen fest. Das Unternehmen betont, dass die Maßnahme Ungleichheiten korrigiert und 'einen Weg der beruflichen Wertschätzung' darstellt. Historisch gesehen führte die EBC 2011 und 2013 öffentliche Ausschreibungen durch, wie es das die EBC regelnde Gesetz vorschreibt, das permanente Einstellungen über Ausschreibungen im CLT-Regime verlangt. 2020 wurde das staatliche Unternehmen in das föderale Privatisierungsprogramm aufgenommen, aber 2023 wieder gestrichen. Im Dezember fanden Proteste vor dem Sitz der EBC statt, bei denen das Management erklärte, dass Diskussionen über einen neuen öffentlichen Ausschreibungskontext erst nach Abschluss des Karriereplans wiederaufgenommen würden. Diese Entwicklung erfüllt eine langjährige Forderung der Beschäftigten, die sich seit über einem Jahrzehnt für eine Gehaltsstrukturierung einsetzen.