Der vierfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat erklärt, dass er kein Interesse daran hat, nach dem Ende seiner Fahrerlaufbahn in einer Management-Funktion in die Sportart zurückzukehren. Der 28-jährige Red-Bull-Pilot, der bis 2028 vertraglich gebunden ist, betonte seinen Fokus auf Siege und mögliche Wechsel zu anderen Rennkategorien wie Ausdauer. Er äußerte Begeisterung dafür, Simulator-Racing mit realen Rennen zu verbinden.
Max Verstappen, der regierende vierfache Formel-1-Weltmeister, hat jegliche zukünftige Beteiligung an der Sportart als Manager oder Teamchef nach dem Beenden seiner Fahrerlaufbahn eindeutig ausgeschlossen. In einem Interview mit TAG Heuer sagte der 28-jährige niederländische Fahrer, der bis Ende 2028 an Red Bull gebunden ist, erneut seine Alles-oder-Nichts-Haltung zum Rennsport aus. „Ich bin nur da, um zu gewinnen. Ich bin nicht da, um nur teilzunehmen, denn das ist für mich nicht nachhaltig, dann macht es keinen Spaß mehr“, sagte Verstappen. Er hatte zuvor angedeutet, dass er die Formel 1 verlassen könnte, falls die Regeln von 2026 seinen Spaß mindern oder sein Wettbewerbsvorteil nachlässt. Es gab Spekulationen, dass Verstappen nach seinem Rücktritt eine Führungsrolle im Red-Bull-Hauptquartier in Milton Keynes übernehmen könnte. Er wies dies jedoch rundweg zurück und sagte: „Ich mag es, in der Formel 1 als Fahrer zu sein, ich glaube nicht, dass ich je in einer Management-Rolle in die Formel 1 zurückkehren würde.“ Stattdessen tendieren Verstappens Ambitionen nach der Formel 1 zu Ausdauerrennen wie der World Endurance Championship, wo er vor seinem mittleren 30. Lebensjahr antreten möchte. Er ist besonders begeistert davon, Talente aus der Simulator-Welt in professionelle Rennserien zu holen. „Eines meiner Ziele ist es, einen Simulator-Fahrer in die reale Welt zu bringen. Das ist dieses Jahr schon passiert, und er macht das sehr gut“, bemerkte er und fügte hinzu, dass er Chancen für junge Fahrer ohne finanzielle Mittel ausbauen möchte. „Racing“, lachte Verstappen, als er nach Leidenschaften außerhalb des Sports gefragt wurde, bevor er seine Vision für Übergänge vom Sim zum Real jenseits der Formel 1 erläuterte. Dies spiegelt sein breiteres Engagement für die Zugänglichkeit des Motorsports wider, während er in seiner aktuellen Rolle den Spaß priorisiert.